Argentinien bei der WM 2018: Kader, Spielplan, Ergebnisse, Highlights

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Verfolgt Argentinien bei der WM 2018: Hier findet Ihr Informationen zu Kader, Spielplan, Ergebnisse und Tabellen. Die Highlights gibt es auf DAZN.

Holt Lionel Messi mit Argentinien endlich seinen großen Titel? Bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2018 in Russland hat es jedenfalls nicht geklappt, nachdem das Team im Achtelfinale an der Nationalamannschaft aus Frankreich mit 3:4 gescheitert ist.

Zuvor musste die Albiceleste um Trainer Jorge Sampaoli in Gruppe D gegen die Auswahlen aus Nigeria, Island und Kroatien antreten. Dabei konnte man sich erst am letzten Spieltag kurz vor Schluss den Sieg gegen Nigeria und das damit verbundende Weiterkommen sichern.

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Goal liefert Euch alle Informationen rund um das Turnier und gibt Euch einen Überblick über die argentinische Nationalmannschaft. Hier gibts es neben dem kompletten WM-Kader auch den Spielplan, die Ergebnisse und die Tabelle der Gruppe D. Zudem findet Ihr alle Spiel-Highlights auf DAZN.


Der WM-Kader von Argentinien


Bei Welt- und Europameisterschaften dürfen die Trainer jeweils 23 Spieler für die Endrunde nominieren. Jorge Sampaoli hatte sich für folgende Akteure entschieden, jeweils zwei Spieler stellten Manchester City, Juventus Turin, Paris Saint-Germain und der FC Sevilla.

Der Erfolg der Mannschaft steht und fällt dabei stets mit Superstar Lionel Messi, der Argentinien zum langersehnten WM-Titel schießen sollte. Vor allem im Angrifft war die Albiceleste hochkarätig besetzt, wobei Mauro Icardi gar nicht dabei war. Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Stammkeeper Sergio Romero. Zudem wurde Enzo Perez für den am Knie verletzten Manuel Lanzini nachnominiert.

1 Nahuel Guzman Tor Tigres UANL
12 Franco Armani Tor River Plate
23 Willy Caballero Tor FC Chelsea
2 Gabriel Mercado Abwehr FC Sevilla
3 Nicolas Tagliafico Abwehr Ajax Amsterdam
4 Cristian Ansaldi Abwehr FC Turin
6 Federico Fazio Abwehr AS Roma
16 Marcos Rojo Abwehr Manchester United
17 Nicolas Otamendi Abwehr Manchester City
5 Lucas Biglia Mittelfeld AC Mailand
7 Ever Banega Mittelfeld FC Sevilla
8 Marcos Acuna Mittelfeld Sporting
13 Maximiliano Meza Mittelfeld Independiente
14 Javier Mascherano Mittelfeld Hebei China Fortune
15 Enzo Perez Mittelfeld River Plate
20 Giovani Lo Celso Mittelfeld Paris Saint-Germain
9 Gonzalo Higuain Angriff Juventus Turin
10 Lionel Messi Angriff FC Barcelona
11 Angel Di Maria Angriff Paris Saint-Germain
18 Eduardo Salvio Angriff Benfica
19 Sergio Agüero Angriff Manchester City
21 Paulo Dybala Angriff Juventus Turin
22 Cristian Pavon Angriff Boca Juniors

Argentinien: WM-Spielplan und Ergebnisse


Gruppe D Argentinien - Island 1:1 (1:1) TV: ZDF und Live-Stream
Gruppe D Argentinien - Kroatien 0:3 (0:0) TV: ZDF und Live-Stream
Gruppe D Nigeria - Argentinien 1:2 (0:1) TV: ARD und Live-Stream
1/8-Finale Frankreich - Argentinien 4:3 (1:1) TV: ARD und Live-Stream
Jorge Sampaoli

WM-Tabelle der Gruppe D


POS LAND SPL S U N TOR DIF PKT
1 Kroatien 3 3 0 0 7:1 +6 9
2 Argentinien 3 1 1 1 3:5 -2 4
3 Nigeria 3 1 0 2 3:4 -1 3
4 Island 3 0 1 2 2:5 -3 1

Der Gruppensieger und der Gruppenzweite einer jeden Gruppe qualifizieren sich für das Achtelfinale der FIFA-WM. Sollten zwei Teams punktgleich sein, entscheidet zunächst das Torverhältnis. Ist dieses auch gleich, hat die Mannschaft mit den mehr erzielten Toren den Vorteil. (z.B. 10:6 vor 6:2). Erst dann käme der direkte Vergleich ins Spiel.

Der Sieger der Gruppe D trifft dabei am Sonntag, den 1. Juli um 20 Uhr in Nischni Nowgorod auf den Zweiten der Gruppe C. Der Zweite der Gruppe D trifft bereits einen Tag früher am Samstag, den 30. Juni um 16 Uhr in Kasan auf den Sieger der Gruppe C.


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Argentinien bei der WM 2018: Das Team-Porträt


Als Teenie schaute er 2006 beim Elfmeter-Drama hilflos von der Bank aus zu, bei der 0:4-Klatsche im Viertelfinale 2010 war er völlig überfordert, 2014 scheiterte er im Final-Krimi von Rio auf tragische Weise - doch in Russland soll für Lionel Messi nun alles anders werden.

Bei der Mission dritter Stern will, nein muss der Superstar sein WM-Trauma mit Argentinien endlich besiegen, um endgültig aus dem langen Schatten Diego Maradonas zu treten. "Danach gibt es kein anderes Mal", sagte Messi kürzlich in einem Interview und bezeichnete die bevorstehende WM als seine letzte Chance auf den ihm noch fehlenden Titel.

Messi und der fehlende WM-Titel

Messi, der Überflieger, der schon so ziemlich alles gewonnen hat, was es im Weltfußball zu gewinnen gibt, weiß: Nur mit dem heiligen Gral, dem Titelgewinn am 15. Juli 2018 in Moskau, stünde er endgültig auf einer Stufe mit Diego Maradona, dessen Hand Gottes die Gauchos 1986 in Mexiko zum zweiten WM-Titel geführt hatte.

Dreimal war Messi bei Weltmeisterschaften bislang dabei, dreimal verlor er mit Argentinien in der K.o.-Runde gegen Deutschland. 2006 und 2010 war jeweils im Viertelfinale Endstation; doch am meisten schmerzt bis heute das 0:1 nach Verlängerung im Endspiel von Maracana in Rio de Janeiro.

Der Stellenwert des fünfmaligen Weltfußballers vom FC Barcelona für die Nationalmannschaft seines Landes steht außer Frage. Kaum ein Team ist so abhängig von einem einzigen Spieler wie die Albiceleste. Messi ist Argentinien, Argentinien ist Messi.

Messi verhindert historisches Debakel

La Pulga, der Floh, ist es, der Messi-Land überhaupt erst vom dritten Titel nach 1978 und 1986 träumen lässt. Mit einem Dreierpack beim 3:1 in Ecuador verhinderte der Kapitän und Rekordtorschütze (61 Treffer) des Landes im Oktober ein historisches Debakel. Als Tabellensechster hatte vor dem Finalissimo der südamerikanischen WM-Qualifikation erstmals seit 47 Jahren (1970 in Mexiko) das Verpassen einer Endrunde gedroht.

"Die Seleccion wird sich steigern, wird eine andere sein", versprach Messi mit Blick auf das Turnier im Sommer in Russland. Das muss sie auch. Denn die Leistungen in der Quali geben kaum Anlass für gesteigerte Titel-Hoffnungen. 19 Tore in 18 Spielen: Von den zehn Teams in Südamerika erzielte nur Bolivien (16) weniger Treffer als Messis Argentinier. Lediglich sieben Spiele wurden gewonnen. Auch unter Coach Sampaoli, der im Sommer aus einem Vertrag beim FC Sevilla herausgekauft worden war, lief es kaum besser.

"Wir haben das getan, was wir tun mussten. Für Argentinien ist die Qualifikation Pflicht - immer. Jetzt müssen wir uns vorbereiten, um die WM zu gewinnen", sagte Messi. Und meinte damit wahrscheinlich vor allem sich selbst.

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