Um Abschied aus China zu erwirken: Anthony Modeste ruft im Transferstreit mit Tianjin Quanjian die FIFA an

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(C)Getty Images
Anthony Modeste will weg aus China, Tianjin Quanjian stellt sich aber quer. Daher schaltet der Ex-Kölner nun den Weltverband ein.

Der ehemalige Kölner und Hoffenheimer Bundesliga-Profi Anthony Modeste hat den Fußball-Weltverband FIFA angerufen, um im Transferstreit mit seinem chinesischen Klub Tianjin Quanjian zu vermitteln. Dies bestätigte die FIFA auf AFP-Anfrage.

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Der 30 Jahre alte Franzose will den Super-League-Klub aus dem Reich der Mitte wieder verlassen und wurde unter anderem mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Aber auch Kontakte nach Frankreich, Russland und Saudi-Arabien sollen bestehen.

Zuletzt wurde Modeste von seinem Arbeitgeber in drei Spielen nicht mehr eingesetzt, es gab drei Pleiten für den Klub. Modeste fürchtet, dass Tianjin bis zum Ende des Transferfensters am 31. August nicht zum Einlenken bereit ist. Die FIFA soll ihm deshalb helfen und Einfluss auf den chinesischen Verein nehmen.

Anthony Modeste will weg aus China und liebäugelt mit dem BVB

Modeste war im Sommer 2017 für 35 Millionen Euro Ablöse vom 1. FC Köln nach China gewechselt, hat sich dort aber offenbar nie so richtig wohl gefühlt. Im Frühjahr hatte er in einem Interview eingeräumt, dass er seine Familie, die weiterhin in Köln lebt, sehr vermisse. Deshalb sei es nicht so einfach für ihn in China.

Außerdem liebäugelte er ganz speziell mit dem BVB. "Borussia Dortmund wäre sehr interessant. Das könnte ich mir gut vorstellen", hatte der Torjäger vor Kurzem Sport1 gesagt. Modeste weiter: "Ich würde niemals Nein sagen zur Bundesliga. Aber darauf muss ich gerade noch warten, momentan besteht kein Interesse aus Deutschland. Eine Rückkehr in die Bundesliga wäre einfach nur perfekt."

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