Max Eberl FC Bayern 2024Getty

"Wir mussten eine Entscheidung fällen": Max Eberl erklärt, warum der FC Bayern München einen Fanliebling verkauft hat

Im Vorfeld des Champions-League-Spiels gegen Paris Saint-Germain hat Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl erneut den Verkauf von Innenverteidiger Matthijs de Ligt gerechtfertigt.

  • Max Eberl 2024Imago

    WAS WURDE GESAGT?

    Angesprochen auf die derzeit gute Form der Defensive des deutschen Rekordmeisters und des darauf aufbauenden glücklichen Händchens der FCB-Verantwortlichen bei der Wahl des "richtigen" Verkaufskandidaten, erklärte Eberl bei Prime Video: "Dafür werden wir eingestellt und bezahlt, dass wir Entscheidungen treffen von denen wir überzeugt sind. Natürlich ist das Volk beim Fußball immer sehr nah dran und emotional. Aber wir müssen entscheiden basierend auf Fakten und Ideen, wie wir Fußball spielen wollen."

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  • Matthijs de Ligt Man Utd GFXGetty/GOAL

    WAS IST DER HINTERGRUND?

    Die Bayern hatten im Sommer trotz teilweise heftiger Proteste aus der Fanszene de Ligt an Manchester United verkauft und im Gegenzug am oftmals kritisierten Innenverteidiger-Duo aus Min-Jae Kim und Dayot Upamecano festgehalten. Letztere überzeugen in dieser Saison allerdings mit starken Leistungen und sind maßgeblich für die starke FCB-Defensive verantwortlich, die in der Liga nur sieben Gegentore in elf Spielen kassierte.

  • WAS HAT MAX EBERL SONST NOCH GESAGT?

    "Wir hatten die Idee, dass wir sehr hoch und aktiv verteidigen wollen. Mit Min-Jae und Upa haben wir zwei Spieler, die, wenn sie Vertrauen haben, sehr gute Zweikämpfer und einfache Fußballer sind", so Eberl.

    Der Bayern-Sportvorstand erklärte aber auch, dass es ihm in der Debatte "nicht um Bestätigung" gehe. "Matthijs de Ligt war auch ein Top-Innenverteidiger. Wir mussten eine Entscheidung fällen. Das haben wir getan und es funktioniert."

  • Matthjis de LigtGetty

    EIN BLICK AUF DIE ZAHLEN:

    Bei United hat sich de Ligt auf Anhieb einen Stammplatz erobert. Bis dato stand der 25-Jährige wettbewerbsübergreifend 16-mal für seinen neuen Verein auf dem Platz. Mitte September gelang ihm beim 3:0-Sieg in Southampton sein bisher einziges Tor für United.

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