Chelsea spielte unter Potter eine unterdurchschnittliche erste Saisonphase mit gelegentlichen positiven Ausreißern wie zwei klaren Siegen in der Champions League gegen die AC Milan.
In der Premier League verabschiedeten sich die Blues jedoch als enttäuschender Tabellen-9. in die Pause für die Weltmeisterschaft in Katar von Ende November bis Ende Dezember.
Die wenig befriedigende Ausbeute und etliche Verletzungen von Stammspielern ließen die Alarmglocken klingeln an der Stamford Bridge.
"Dann haben die Eigentümer beschlossen, eine Menge Geld in den Kader zu investieren, 300 Millionen Pfund (360 Mio. Euro) im Januar-Transferfenster. Wenn man nun 300 Millionen Pfund für Spieler ausgibt, die von außerhalb der Premier League kommen, aus Ländern, die mitten in der Saison eine Pause einlegen, dann kann man nicht einfach davon ausgehen, dass sie sofort durchstarten und alles in Ordnung sein wird", erzählte Potter im Interview mit The Telegraph.
Der 49-Jährige gibt zu bedenken, dass mit großen Investitionen auch die Erwartungshaltung steige und der Druck vor allem auf den Trainer wachse.
"Wenn ich das Geld für Harry Kane und Declan Rice ausgegeben hätte, wäre das fair gewesen, aber das war damals die Entscheidung", sagte Potter.
Chelsea unter Mitbesitzer Todd Boehly holte stattdessen den frischgebackenen Weltmeister Enzo Fernández von Benfica für 120 Millionen Euro und Mykhaylo Mudryk aus Donezk für 70, um nur die beiden teuersten von zahlreichen Neuzugängen zu nennen.