Uli Hoeneß träumt von einem Wirtz-Wechsel zum FC Bayern MünchenGetty Images

"Was schadet, sind seine Kommentare nach außen": Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß steht wieder in der Kritik

Lothar Matthäus hat großen Respekt vor Uli Hoeneß, ist jedoch auch der Meinung, dass er dem Verein nicht unbedingt immer guttut.

  • WAS WURDE GESAGT?

    "Ich glaube, dass Uli Hoeneß dem FC Bayern immer geholfen hat und helfen wird, er hat den Verein aufgebaut. Was schadet, sind seine Kommentare nach außen: Sie liegen ihm auf der Zunge, und Uli kann sich dann einfach nicht zurückhalten", sagte der Rekordnationalspieler und Sky-Experte.

    Laut Matthäus wollte Hoeneß damit zwar "immer das Beste für den Verein", habe ihm aber auch häufiger geschadet. "Seine Kommentare und die folgenden Schlagzeilen haben oft für Unruhe gesorgt."

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  • WAS IST DER HINTERGRUND?

    Zwar ist Hoeneß seit 2019 nicht mehr Präsident und Aufsichtsratschef beim deutschen Rekordmeister, als normales Mitglied im Aufsichtsrat hat er jedoch weiterhin viel Macht im Verein. So sollen angeblich er und der von ihm kontrollierte Aufsichtsrat unter anderem dafür verantwortlich sein, dass Thomas Müller keinen neuen Vertrag bekommt. Die Klublegende hatte erst vor kurzem seinen bevorstehenden Abschied im Sommer mitgeteilt.

  • WUSSTEST DU?

    Auch Sportvorstand Max Eberl musste in der Vergangenheit bereits mehrere Male Hoeneß' Worte entschärfen. So auch in der Causa Florian Wirtz, als der 73-Jährige in der Öffentlichkeit keinen Hehl daraus machte, den Star von Bayer Leverkusen verpflichten zu wollen. "Ich glaube, unser Ehrenpräsident hat seine Berechtigung für seine Aussagen. Aber wir konzentrieren uns darauf, was für uns ansteht", stellte Eberl klar.

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