Der FC Bayern München könnte Rechtsverteidiger Sacha Boey im Januar offenbar in Richtung Premier League los werden. Allerdings droht dem deutschen Rekordmeister dabei ein sattes Transferminus.
Getty Images SportVerkauft man ihn für die Hälfte der einst gezahlten Ablöse? Crystal Palace nimmt wegen Dauerreservist wohl Kontakt zum FC Bayern auf
Wegen Sacha Boey: Crystal Palace nahm wohl schon Kontakt zum FC Bayern auf
Wie im Bild-Podcast "Bayern Insider" berichtet wird, meldet Crystal Palace Interesse an Boey an. Die Verantwortlichen des englischen Erstligisten seien auf der Suche nach einem neuen Außenverteidiger und Boey sei dabei einer der Kandidaten, heißt es.
Es soll sogar schon Kontakt zwischen den beiden Vereinen gegeben haben. Die Drähte seien eng, da sich Palace-Trainer Oliver Glasner und FCB-Sportdirektor Christoph Freund aus gemeinsamen Zeiten bei RB Salzburg kennen. Letzterer arbeitete von 2006 bis 2023 in verschiedenen Positionen für den österreichischen Topklub, während Glasner bei RB zunächst ein halbes Jahr lang Sportkoordinator war, ehe er in den Spielzeiten 2012/13 und 2013/14 als Co-Trainer in Salzburg fungierte.
GettyFC Bayern muss bei Ablöse für Sacha Boey Abstriche machen
Auf eine lose Anfrage seitens Palace hat Bayern laut "Bayern-Insider" jedenfalls offen reagiert und die Bereitschaft signalisiert, Boey abzugeben. In puncto Ablöse müsste der deutsche Meister gegenüber den 30 Millionen Euro, die man für den 25-Jährigen Anfang 2024 an Galatasaray überwiesen hatte, allerdings Abstriche machen.
Laut Bild-Informationen könnte sich der FCB ab ungefähr der Hälfte, also rund 15 Millionen Euro, einen Verkauf des Dauerreservisten vorstellen.
FC Bayern: Ist bei Sacha Boey eine Rückkehr zu Galatasaray möglich?
Boey konnte sich seit seiner Ankunft in München im Januar 2024 zu keinem Zeitpunkt durchsetzen und einen Stammplatz erarbeiten. Stattdessen war seine bisherige Zeit bei Bayern geprägt von wenigen Einsätzen und vor allem zu Beginn oft schwachen Leistungen, von Verletzungen und viel Zeit auf der Ersatzbank.
Boeys Vertrag an der Säbener Straße läuft zwar noch bis 2028, ob seiner schwierigen Situation wird aber schon seit längerem über einen Abgang spekuliert. Schon Mitte November hatte die Bild berichtet, dass Bayern dem Franzosen keine Steine in den Weg legen würde, sollte er im Januar gehen wollen. Bereits vergangenen Sommer war ein Wechsel Thema, wie Sportvorstand Max Eberl bestätigte. Letztlich entschied man sich zugunsten der Breite im Kader dann aber doch dazu, Boey noch zu halten.
Dessen sportliche Lage verbesserte sich im September und Oktober, als er in der Bundesliga fünfmal in Folge in der Startelf stand. Zuletzt kam Boey dann aber kaum noch zum Zug, insgesamt steht er diese Saison bei 14 Einsätzen (1 Assist).
Neben Palace soll für Boey derweil auch Juventus Turin eine Option sein. Zudem wird Vereinen wie Olympique Lyon, der AS Monaco, dem FC Sevilla oder auch seinem Ex-Klub Galatasaray Interesse nachgesagt. Möglichkeiten für eine Luftveränderung wären also durchaus vorhanden.
Getty ImagesSacha Boey beim FC Bayern: Die Leistungsdaten 2025/26
- Bundesliga: 9 Einsätze (5-mal Startelf)
- Champions League: 2 Einsätze (0-mal Startelf)
- DFB-Pokal: 2 Einsätze (1-mal Startelf)
- Supercup: 1 Einsatz (0-mal Startelf)
- Einsatzminuten gesamt: 625



