Von diesen 500 Toren fielen 100 durch Elfmeter, darunter auch einer beim Sieg gegen Bremen. Kanes erstes Tor des Nachmittags fiel, nachdem der junge Mittelfeldspieler Lennart Karl im Strafraum gefoult worden war. Eine kurze VAR-Überprüfung bestätigte die Entscheidung, und als der Ball auf den Elfmeterpunkt gelegt wurde, schien das Ergebnis unvermeidlich.
Der englische Nationalmannschaftskapitän verwandelte den Elfmeter souverän und erzielte damit seinen 23. Elfmeter in der Bundesliga in den letzten drei Spielzeiten – mehr als die beiden nächstplatzierten Spieler zusammen. Noch beeindruckender ist, dass er in diesem Wettbewerb nach wie vor makellos ist und seit seiner Ankunft in Deutschland alle 23 Versuche verwandelt hat.
Der Abschluss war für seine Verhältnisse Routine, aber seine Zuverlässigkeit ist alles andere als gewöhnlich. Die Bayern betrachten Elfmeter mittlerweile fast als garantierte Tore, so präzise und technisch versiert ist Kane aus elf Metern. Auch in der Premier League hat er selten vom Elfmeterpunkt aus verfehlt. Der schmerzlichste Moment aus elf Metern ereignete sich während seines Einsatzes für England bei der Weltmeisterschaft gegen Frankreich.