Transfercoup plötzlich in Gefahr? Topklub könnte bei Wunschtransfer des FC Bayern München dazwischen grätschen
Grätscht ein Topklub bei einem Wunschtransfer des FC Bayern München dazwischen?
Wegen der möglicherweise längeren Ausfälle von Josko Gvardiol und Ruben Dias hat Manchester City offenbar ein Auge auf Marc Guehi von Crystal Palace geworfen. Die Skyblues könnten dabei dem FC Bayern München zuvor kommen.
Wie die BBC berichtet, spielt ManCity mit dem Gedanken, noch im laufenden Winter-Transferfenster zuzuschlagen und den englischen Nationalspieler unter Vertrag zu nehmen. Die Konkurrenz ist dabei allerdings beachtlich: Neben den Bayern gelten auch Real Madrid, der FC Barcelona, Inter Mailand, Atletico Madrid sowie der FC Liverpool als interessiert.
Manchester City muss zwei Defensiv-Ausfälle beklagen
Bei den Skyblues hatte sich Gvardiol im Spiel am Sonntagabend gegen den FC Chelsea (1:1) schwerer verletzt, möglicherweise kann der Kroate in der laufenden Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. "Es sieht nicht gut aus; wir werden in den nächsten Tagen mehr wissen", erklärte Coach Pep Guardiola nach der Partie.
Auch Dias musste das Feld gegen die Blues vorzeitig verlassen. In der 81. Spielminute kam Nathan Ake für den Portugiesen in die Partie.
Nach BBC-Infos soll sich Crystal Palace sogar mit einem kurzfristigen Abgang Guehis anfreunden können, schließlich ist der 25-Jährige aufgrund seines auslaufenden Vertrages im kommenden Sommer ablösefrei zu haben. Im Falle eines Winter-Transfers könnten die Londoner noch eine Ablösesumme einstreichen. Seit dem 1. Januar ist es für Guehi möglich, einen Vorvertrag mit einem neuen Verein zu schließen.
Werbung
Bayern leistet wohl ordentlich Vorarbeit bei Guehi
Gleichwohl berichtete die spanische Zeitung AS jüngst, dass der Innenverteidiger einen Wechsel zu Real Madrid vorziehen soll, sollten die Königlichen ernsthaftes Interesse an einer Verpflichtung zeigen.
FC Bayern München: Die nächsten Spiele des FCB
Sonntag, 11. Januar: FC Bayern - VfL Wolfsburg (Bundesliga)
Mittwoch, 14. Januar: 1. FC Köln - FC Bayern (Bundesliga)
Samstag, 17. Januar: RB Leipzig - FC Bayern (Bundesliga)
Mittwoch, 21. Januar: FC Bayern - Union Saint-Gilloise (Champions League)
Samstag, 24 Januar: FC Bayern - FC Augsburg (Bundesliga)
Häufig gestellte Fragen
Der FC Bayern München wurde am 27. Februar 1900 im Schwabinger Café Gisela gegründet. Gründungsmitglieder waren elf junge Männer, angeführt vom späteren ersten Präsidenten Franz John. Die Gründung bedeutete die Abspaltung vom MTV München.
An der FC Bayern München AG, die sich insbesondere um die Fußballabteilung kümmert, hält der eigetragene Verein (eV) des FC Bayern München, also die rund 400.000 Mitglieder, mit 75 Prozent den Hauptanteil. Die restlichen 25 Prozent halten die Adidas AG, die Allianz SE und die Audi AG zu gleichen Anteilen (je 8,33 Prozent).
Das Stadion des FC Bayern München befindet sich im Norden der bayerischen Landeshauptstadt (Schwabing-Freimann) und trägt den Namen Allianz Arena.
Das Stadion des FC Bayern München, die Allianz Arena, bietet bei nationalen Spielen 75.024 Plätze, bei internationalen Ansetzungen 70.000.
Der FC Bayern München hat in seiner langen Historie eine Vielzahl von nationalen und internationalen Titeln gewonnen. Darunter zählen:
6-mal deutscher Ligapokalsieger (07/08, 04/05, 00/01, 99/00, 98/99, 97/98)
1-mal süddeutscher Pokalsieger (56/57)
Der FC Bayern München hat 33-mal die deutsche Meisterschaft gewonnen.
Aktuell hält Thomas Müller den Rekord für die meisten Einsätze für den FC Bayern München. Müller absolvierte bislang 746 Pflichtspiele für den FCB.
Die meisten Tore für den FC Bayern München hat Gerd Müller geschossen. Die mittlerweile verdorbene Vereinslegende traf 570-mal im Dress des deutschen Rekordmeisters. Dafür brauchte er 613 Spiele.
Für den FC Bayern München spielten eine Vielzahl an legendären Fußballern. Folgende Spieler trugen allesamt das Trikot des FCB:
Oliver Kahn, Sepp Maier, Manuel Neuer, Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Klaus Augenthaler, Philipp Lahm, David Alaba, Bixente Lizarazu, Lúcio, Georg "Katsche" Schwarzenbeck, Stefan Effenberg, Michael Ballack, Bastian Schweinsteiger, Lothar Matthäus, Franz "Bulle" Roth, Joshua Kimmich, Xabi Alonso, Franck Ribéry, Arjen Robben, Jamal Musiala, Mehmet Scholl, Uli Hoeneß, Gerd Müller, Karl-Heinz Rummenigge, Giovane Élber, Robert Lewandowski, Thomas Müller und Claudio Pizarro.
Beim FC Bayern München standen in der Geschichte viele berühmte und erfolgreiche Trainer an der Seitenlinie. Dazu gehören:
Zlatko "Tschik" Cajkovski, Udo Lattek, Dettmar Cramer, Jupp Heynckes, Erich Ribbeck, Franz Beckenbauer, Giovanni Trapattoni, Otto Rehhagel, Ottmar Hitzfeld, Felix Magath, Jürgen Klinsmann, Louis van Gaal, Pep Guardiola, Carlo Ancelotti, Hansi Flick und Thomas Tuchel.
Der Spitzname des FC Bayern München nimmt Bezug auf die Vereinsfarben. So werden die Spieler des deutschen Rekordmeisters meist nur "die Roten" genannt.
Darüber hinaus ist auch der Begriff "FC Hollywood" gebräuchlich, welchen der ehemalige Trainer Giovanni Trapattoni prägte. Der Spitzname bezieht sich auf eine turbulente Zeit des Vereins während der 90er-Jahre, als es zwischen einigen hochrangigen Spielern und Funktionären des Klubs zu Auseinandersetzungen kam - ähnlich wie in einer täglichen Seifenoper.