"Es werden hier Klischees angefertigt, aber wir dürfen nicht vergessen, dass sich die soziale Situation bei uns extrem verbessert hat. Die jungen Menschen müssen dankbar sein, dass sie in Deutschland leben", so der Ehrenpräsident des FC Bayern München weiter.
Die Arbeitsmoral in Deutschland ist Hoeneß ein Dorn im Auge. Unabhängig von verschiedenen Modellen wie der Drei-, Vier- oder Fünf-Tage-Woche müsse "die Arbeit gemacht werden. Deswegen kommt Deutschland nicht voran".
In diesem Zusammenhang kritisierte der gebürtige Ulmer den SPD-Bundesarbeitsminister Hubertus Heil heftig. Er sei "ein großer Gegner von Herrn Heil", meinte Hoeneß: "Die Politik muss machen, was unser Land braucht und nicht irgendwelche Spinnereien, die irgendein Minister verzapft."
Die aktuelle Regierung um Bundeskanzler Olaf Scholz sieht der ehemalige deutsche Nationalspieler als gescheitert an: "Die haben ihre Chance gehabt. Es ist vorbei. Es müssen wieder Parteien regieren, die den ganzen Tag darüber nachdenken: 'Was können wir tun, damit es den Bürgern besser geht." Und nicht: 'Wie sichere ich meine Wiederwahl'."