Sebastian Kehl & Lars RickenGetty

Spektakulärer Abgang beim BVB im Sommer? Borussia Dortmund würde ihm wohl keine Steine in den Weg legen

Sebastian Kehl könnte im Falle eines sich konkretisierenden Interesses des HSV den BVB tatsächlich verlassen. Das berichten Sport Bild und WAZ übereinstimmend.

  • BVB würde Kehl wohl keine Steine in den Weg legen

    Demnach würde die Klubführung um Sportgeschäftsführer Lars Ricken Kehl im Sommer keine Steine in den Weg legen, sollte der HSV dem einstige Dortmunder Kapitän den vakanten Sportvorstandsposten anbieten. Die WAZ berichtet, dass es keine Gegenwehr seitens des Vereins gebe, sollte Kehl gehen wollen. Ein sofortiger Abgang sei indes ausgeschlossen.

    Kehl selbst sei laut Bild trotz laufenden Vertrags bis 2027 nicht abgeneigt, den BVB für einen Geschäftsführer- oder Vorstandsposten nach Ende der Saison zu verlassen. 

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  • SalihamidzicGetty Images

    Hasan Salihamidzic angeblich ebenfalls Kandidat beim HSV

    Am Dienstag hatte Sky berichtet, dass der Bundesliga-Aufsteiger intern über Kehl als möglichen Nachfolger für den Anfang des Jahres überraschend zurückgetretenen Stefan Kuntz diskutiere. Zunächst war von "persönlichen familiären Gründen" für das Ausscheiden die Rede, später stellte sich allerdings heraus, dass "Vorwürfe eines schwerwiegenden Fehlverhaltens von Stefan Kuntz" zur Trennung geführt hätten. 

    In einem Statement teilte der HSV mit, dass der Aufsichtsrat im Dezember von den Vorfällen Wind bekommen habe, anschließend sei "mit Unterstützung spezialisierter externer Anwälte" ein Verfahren zur Aufklärung eingeleitet worden.

    Neben Kehl soll auch der ehemalige Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic laut Sport Bild bei den Hamburgern zum Kreis der Kandidaten auf die Kuntz-Nachfolge gelten. Außerdem kursierten zuletzt Gerüchte über eine Ex-DFB-Manager Oliver Bierhoff und Stuttgarts Sportvorstand Fabian Wohlgemuth.

  • Sebastian KehlGetty

    Ricken reagiert deutlich auf Kehl-Gerüchte

    Angesprochen auf einen möglichen Wechsel von Kehl zu den Rothosen, gab sich Ricken am Rande des Dortmunder Heimsiegs am Dienstagabend über Werder Bremen ahnungslos. "Es ist niemand an uns herangetreten. Wir planen gemeinsam auch schon den Kader für den Sommer, deswegen ist es gerade für mich 0,0 Thema", sagte er bei DAZN.

    Kehl ist seit 2018 als Funktionär für die Schwarzgelben tätig. Bis 2022 arbeitete er unter Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc als Lizenzspielerleiter, ehe er Zorc als Sportdirektor beerbte. Seitdem ist der 45-Jährige aufgrund seiner Kaderplanung jedoch nicht unumstritten. 

    Anfang des Jahres sorgte zudem ein interne Machtkampf zwischen Kehl und dem damaligen Technischen Direktor Sven Mislintat für Aufsehen. Aus diesem ging Kehl nach der Mislintat-Entlassung zwar als Sieger hervor, jedoch hielten sich anschließend hartnäckig die Gerüchte, dass Kehls Tage beim BVB gezählt sein könnten. In den Folgemonaten etwa kursierten etwa die Namen Markus Krösche und Ralf Rangnick als potenzielle Kehl-Nachfolger. 

  • BVB: Die nächsten Spiele von Borussia Dortmund

    TerminSpiel
    17. Januar, 15.30 UhrBVB - FC St. Pauli (Bundesliga)
    20. Januar, 21 UhrTottenham Hotspur - BVB (Champions League)
    24. Januar, 18.30 UhrUnion Berlin - BVB (Bundesliga)
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