Dorht Bayer Leverkusen der nächste schmerzhafte Abgang? Nach Jonathan Tah, Trainer Xabi Alonso und dem wahrscheinlichen Wechsel von Florian Wirtz kokettiert nun auch Mittelfeld-Leader Granit Xhaka mit einem Abgang, wenngleich der Zeitpunkt noch völlig offen ist.
GettySensationelle Rückkehr an alte Wirkungsstätte? Granit Xhaka heizt Gerüchte über Abschied von Bayer Leverkusen an
WAS WURDE GESAGT?
Bei der Verabschiedung seines älteren Bruders Taulant beim FC Basel ergriff Xhaka im Baseler St. Jakob-Park das Mikrofon und sagte: "Ich kann euch eins sagen: Ein Xhaka geht - aber bald ist der andere auch wieder da."
gettyDIE TRANSFERGESCHICHTE:
Wie Taulant spielte auch Granit einst für den FCB, durchlief dort sämtliche Jugendmannschaften, schaffte den Durchbruch und wechselte 2012 in die Bundesliga zu Borussia Mönchengladbach. Vom Niederrhein ging es vier Jahre später für 45 Millionen Euro zum FC Arsenal, ehe Xabi Alonso Xhaka als absoluten Wunschspieler auserkor und ihn 2023 für 15 Millionen Euro nach Leverkusen holten.
Dort wurde der heute 32-Jährige zum letzten Puzzleteil für Alonso auf dem Weg zum historischen Double-Gewinn und einer niederlagenlosen Bundesliga-Saison. Xhaka begeisterte in der Leverkusener Meister-Saison mit Spielübersicht, Ruhe und Führungs-Qualitäten und wurde zu einem der besten Mittelfeldspieler der Liga.
(C)Getty ImagesWASS IST DER HINTERGRUND?
Bereits während der abgelaufenen Spielzeit kamen Gerüchte auf, dass Xhaka im Sommer die Werkself wieder verlassen könnte.Sky berichtete von einem konkreten Interesse von Galatasaray Istanbul und sogar ersten Gesprächen mit dem Mittelfeldregisseur. "Wir planen nicht, ihn abzugeben", stellte Bayer-CEO Fernando Carro diesbezüglich klar.
Xhakas Vertrag läuft noch bis 2026 - und während die Abgänge von Tah und Alonso bereits sicher sind und auch Wirtz offenbar vor einem Wechsel zum FC Liverpool steht, sieht es zumindest bei Xhaka nach einem Verbleib in Leverkusen aus.
WAS WURDE NOCH GESAGT?
"Es ist natürlich eine Ehre, dass er sowas sagt. Wir haben uns über eine solche Eventualität bislang noch nie auch nur Gedanken gemacht“, sagte auch Basel-Präsident David Degen. "Bislang hat es noch keinen Austausch gegeben. Im Moment ist ein Wechsel zum FCB nicht realistisch", ergänzte Sportdirektor Daniel Stucki.



