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"Schwer, sie nicht zu mögen": Deutsche Legenden schwärmen von der Wandlung bei PSG

Michael Ballack, Jupp Heynckes und Lothar Matthäus schwärmen vom neuen Weg des französischen Spitzenklubs PSG. Bei der französischen Sportzeitung L'Equipe loben die ehemaligen Top-Spieler den Champions-League-Finalisten in den höchsten Tönen.

  • WAS WURDE GESAGT?

    "Wenn man diese Mannschaft von PSG am Werk sieht, fällt es schwer, sie nicht zu mögen", sagte Ballack über Paris Saint-Germain. Er lobte den eingeschlagenen Weg, weniger auf große Namen zu setzen als in der Vergangenheit. "Die Fans können sich leichter mit dem neuen Projekt identifizieren."

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    WAS WURDE NOCH GESAGT?

    Auch Trainer-Legende Jupp Heynckes sprach über den neuen Kollektivgedanken bei PSG. "Die größte Errungenschaft von Luis Enrique ist es, seinen Spielern die Bedeutung der Defensivarbeit nach Ballverlusten vermittelt zu haben", sagte Heynckes und zog einen Vergleich zum Champions-League-Sieg des FC Bayern 2013. "Das war auch der Schlüssel unseres Triumphs in Wembley mit Franck Ribéry und Arjen Robben, die über den ganzen Platz liefen. So ähnlich machen das heute auch Ousmane Dembélé und Kvicha Kvaratskhelia."

    Für DFB-Rekordspieler Lothar Matthäus ist PSG bereits seit dem Achtelfinalsieg gegen den FC Liverpool der Topfavorit auf den Titel. Er erkennt auch in Deutschland einen Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung des Klubs: "Es gibt nicht mehr diese überdimensionierten Egos, wegen denen der Klub bei vielen verhasst war. Ich treffe immer öfter auf Menschen, die mit PSG-Trikot durch die Straßen laufen."

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    WAS IST DER HINTERGRUND?

    Paris Saint-Germain befindet sich seit 2011 im Besitz des katarischen Staatsfonds und hat seitdem viel Kritik auf sich gezogen. In der Vergangenheit versuchte der Klub vergeblich, mit Stars wie Lionel Messi, Neymar oder Kylian Mbappé die Champions League zu gewinnen.

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    WIE GEHT ES WEITER?

    Obwohl mit Mbappé im Sommer der letzte große Superstar Paris verlassen hat, hat der Klub erneut die Chance, den wichtigsten Titel im europäischen Vereinsfußball zu holen. PSG trifft am 31. Mai im CL-Finale in München auf Inter Mailand.

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