Getty Images EntertainmentPeter McVitie
Richard Keys bricht sein Schweigen, während er und Andy Gray sich darauf vorbereiten, beIN Sports nach 13 Jahren zu verlassen.
Eine große Umwälzung im technischen Bereich von beIN
Das in Doha ansässige Netzwerk beIN Sports bereitet sich auf einen bedeutenden Wandel vor, da seine beiden wichtigsten Premier-League-Moderatoren, Keys und Gray, sich darauf vorbereiten, ihre Plätze am Ende der Saison 2025/26 zu räumen. Die beiden, die seit 2013 ein Synonym für die englische Fußballberichterstattung des Senders sind, werden im Mai nach Abschluss der aktuellen Saison offiziell ausscheiden. Damit endet ein 13-jähriges Kapitel, in dem das erfahrene Duo beIN zu einem globalen Rundfunkriesen gemacht hat.
Laut The Daily Mail wurde die Entscheidung, dass der 68-jährige Keys und der 70-jährige Gray sich zurückziehen, in gegenseitigem Einvernehmen mit dem Sender getroffen. Es wird erwartet, dass sie sich in bestem Einvernehmen verabschieden, nachdem sie durch mehrere Vertragsverlängerungen und mehrere große internationale Turniere als Gesichter der Flaggschiff-Berichterstattung des Senders fungiert haben. Dieser Schritt signalisiert einen bedeutenden Generationswechsel für einen Sender, der sich auf die Erfahrung des Duos verlassen hat, um seine meistgesehenen Fußballprogramme zu moderieren.
„Ich gehe nicht in den Ruhestand“ – Keys stellt seine Zukunft klar
Trotz der unvermeidlichen Spekulationen, die einem Moderator seines Alters folgen, hat Keys jegliches Gerede über ein ruhiges Leben fernab der Kameras schnell zurückgewiesen. „Es gibt keinen Streit zwischen mir und beINSPORTS“, schrieb er in seinem Blog. „Ich habe jede Minute meiner Zeit in Katar geliebt – einem Land, das mir sehr viel bedeutet. Ich habe eine tiefe Zuneigung zu diesem Land, aber es ist Zeit für mich, weiterzuziehen. Ich gehe nicht in den Ruhestand – ich ändere lediglich meinen Kurs. Es gibt noch viel mehr zu erleben.“
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Wiederaufbau eines Vermächtnisses nach dem Sky-Sports-Skandal
Um die Bedeutung dieses Schrittes zu verstehen, muss man auf die einschneidenden Ereignisse des Jahres 2011 zurückblicken. Keys und Gray waren die unangefochtenen Könige der Premier League-Berichterstattung von Sky Sports, bevor ein vielbeachteter Sexismus-Skandal zu ihrem erbitterten Abschied vom britischen Sender führte. Nach einer kurzen Durststrecke erhielten sie 2013 von beIN Sports eine berufliche Rettungsleine und verlegten ihren Betrieb nach Katar, um dort die ambitionierte Sportprogrammgestaltung des Senders zu leiten.
In den 13 Jahren seitdem haben sie ihre Marke erfolgreich neu aufgebaut und sind zur wichtigsten Informationsquelle für Millionen von Zuschauern im Nahen Osten und Nordafrika geworden. Ihre Chemie, die sie über Jahre hinweg im Sky-Studio perfektioniert haben, blieb der Grundstein für ihre Attraktivität für ein internationales Publikum. Sie haben den Übergang in ein neues Gebiet nicht nur überstanden, sondern sind sogar noch erfolgreicher geworden, indem sie die Berichterstattung über Weltklasse-Fußball verankert und ihren Status als einige der bekanntesten, wenn auch umstrittensten Stimmen im globalen Fußballgeschäft behauptet haben.
Das sich wandelnde Gesicht der Fußballübertragung
Interessanterweise bedeutet der Zeitpunkt ihres Abschieds, dass das Duo die Berichterstattung von beIN über die Weltmeisterschaft 2026 in diesem Sommer verpassen wird. Da der Sender sich auf „neue Trends” konzentrieren will, darunter eine stärkere Fokussierung auf die Integration sozialer Medien und von Fans gestaltete Inhalte, deutet der Abschied der beiden traditionellen Moderatoren der alten Schule auf eine Strategieänderung des Senders hin. Die Landschaft der Fußballmedien verändert sich rasant, und selbst Urgesteine wie Gray und Keys sind nicht immun gegen die Entwicklung, wie Fans den Sport konsumieren.
Für Keys wirft die Rückkehr nach Großbritannien eine interessante Frage auf: Wo passt ein 68-Jähriger mit seiner Geschichte in die moderne britische Medienlandschaft? Mit dem Aufkommen digitaler Plattformen und unabhängiger Podcasts gibt es mehr Möglichkeiten denn je für erfahrene Stimmen, ein Publikum außerhalb des traditionellen Fernsehens zu finden. Ob er zum Mainstream-Fernsehen zurückkehrt oder den digitalen Weg einschlägt, bleibt abzuwarten. Sicher ist, dass nach 13 Jahren in der Wüste eine der beständigsten Partnerschaften im Fußball endlich nach Hause zurückkehrt.
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