Die Münchner Tageszeitung hat enthüllt, dass jedem einzelnen Spieler ein Mitglied des Trainerstabs – Floribert N‘Galula, Rene Maric, Aaron Danks oder Kompany selbst – persönlich zugeordnet ist. Die Aufteilung habe sich meist aus persönlichen Beziehungen zu den Spielern wie von selbst entwickelt, sei teilweise aber auch vom Chefcoach persönlich festgelegt worden. Dem Bericht zufolge finden zwischen den Spielern und den ihnen zugeordneten Trainern so genannte "ID-Gespräche" statt. Die Abkürzung ID steht dabei für Individual Development (persönliche Entwicklung). Dabei sei Kompany nicht immer, aber teilweise dabei.
In den Gesprächen geht es offenbar nur selten um Zahlen und Daten, sondern um konkretes Feedback aufgrund von Spiel- und Trainingsbeobachtungen. Als besonders positives Beispiel wird Dayot Upamecano genannt. Der Franzose hat seit Kompanys Amtsantritt noch einmal einen großen Schritt nach vorne gemacht – auch wegen konkreter Tipps des ehemaligen Weltklasse-Abwehrspielers Kompany.