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MIKE TULLBERG BORUSSIA DORTMUNDGetty Images

"Peinlich": Jubel-Ausraster von BVB-Coach Mike Tullberg sorgt für Gesprächsstoff

Nach dem 2:1-Sieg von Borussia Dortmund gegen den 1. FC Heidenheim ließ Mike Tullberg seinen Gefühlen freien Lauf und jubelte frenetisch vor den mitgereisten Fans. Die beiden Sky-Experten Dietmar Hamann und Erik Meijer äußerten im Anschluss deutliche Kritik am Verhalten des BVB-Trainers.

  • Mik TullbergGetty Images

    WAS WURDE GESAGT?

    "Übertrieben" fand Meijer den ausgelassenen Jubel-Tanz Tullbergs, Hamann bezeichnete dessen emotionalen Ausbruch gar als "peinlich". "Es hat auch seinen Charme, wenn du es etwas ruhiger angehst. Vielleicht war der Stress bei ihm aber auch sehr hoch, das kann auch der Grund sein, warum er so feiert", führte Meijer aus.

    Sein Sky-Kollege stimmte ihm zu. "Übertrieben ist für mich noch untertrieben. Er hat drei Spiele gehabt: gegen Bremen nicht gewonnen, Donezk geschlagen, die in der Champions League abgeschlagen sind, in Heidenheim gewonnen. Wenn ich dann sowas sehe ... Es gab ja die Diskussion, ob er Trainer bleiben soll oder nicht - die Antwort, dass die Dortmunder die richtige Entscheidung getroffen haben, dass er nicht weitermacht, hat er heute gegeben", so Hamann.

    Weiter warf der 51-Jährige dem Dortmunder Interimstrainer vor, sich in den Mittelpunkt drängen zu wollen. "Er hat immer wieder die richtigen Worte gefunden, immer wieder gesagt: Kovac kommt, es geht nicht um mich. Alles, was er gesagt hat, hat er heute widerlegt. Als ich die Bilder gesehen habe, dachte ich mir: Es geht um dich. Es geht aber nicht um ihn."

  • WAS IST DER HINTERGRUND?

    Tullberg war nach dem Abpfiff in Heidenheim in Kloppscher Manier in Richtung Dortmunder Fankurve gestürmt, hatte sich dort dann mehrmals auf die Brust geklopft und schrie wild gestikulierend in Richtung der mitgereisten Anhänger.

    Der 39-jährige Däne hatte die Schwarz-Gelben nach der Entlassung Nuri Sahins am 22. Januar interimsweise übernommen und die Mannschaft in den Spielen gegen Werder Bremen, Schachtjor Donezk und Heidenheim betreut. Dabei gelangen ihm ein Unentschieden sowie zwei Siege.

    Ab dem morgigen Sonntag wird der ehemalige Bayern-Trainer Niko Kovac beim BVB als neuer Übungsleiter übernehmen.

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