Paquetas erfolgreiche Vorgänger: Brasilianer, die bei Milan glänzten

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ACM
Lucas Paqueta ist die neueste brasilianische Hoffnung beim AC Milan – er soll möglichst in große Fußstapfen treten.

Für 35 Millionen Euro wechselte Lucas Paqueta in der Winterpause von Flamengo zum AC Mailand. Er soll das Spiel des Klubs aus der Modestadt in den kommenden Jahren prägen. Goal zeigt, welche Brasilianer in der jüngeren Vergangenheit Glücksgriffe für die Rossoneri waren.

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    ROBINHO | Von 2010 bis 2014 | Angriff | 144 Spiele (32 Tore)

    Robinho spielte vor seinem Wechsel nach Mailand in Europa schon für die Spitzenklubs Real Madrid und Manchester City, doch nirgendwo absolvierte er so viele Pflichtspiele wie bei Milan. Sein größter Erfolg war dabei der Gewinn der italienischen Meisterschaft in der Saison 2010/11.
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    THIAGO SILVA | Von 2009 bis 2012 | Verteidigung | 119 Spiele (6 Tore)

    Seit 2012 ist Thiago Silva der Abwehrchef bei PSG, zuvor war er es bei Milan. Zehn Millionen Euro überwies der Klub 2009 an Fluminense, um ihn knapp drei Jahre später für mehr als 40 Millionen Euro zu verkaufen. Auch er war Teil der Mannschaft, die in der Saison 2010/11 als bislang letztes Milan-Titel den Ligatitel gewann.
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    RONALDINHO | Von 2008 bis 2011 | Angriff | 95 Spiele (26 Tore)

    Ronaldinho hatte seine Glanzzeit ohne Zweifel beim FC Barcelona, wo er zweimal zum Weltfußballer gekürt wurde, doch 2008 wollte man ihn bei den Katalanen nicht mehr unbedingt und er zog weiter zu Milan. Dort spielte er zwar nicht mehr auf dem Level wie bei Barca, dennoch ließ er regelmäßig aufblitzen, wozu der Ausnahmekönner in der Lage ist. Er verließ den Klub schließlich in der Winterpause des Meisterjahres, um seine Karriere in der Heimat ausklingen zu lassen.
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    ALEXANDRE PATO | Von 2007 bis 2013 | Angriff | 150 Spiele (63 Tore)

    Pato kam als 17-Jähriger für eine stolze Summe von 24 Millionen Euro vom SC Internacional Porto Alegre nach Mailand und wusste dort durchaus zu überzeugen. Zwar ließ der Angreifer auf höchstem Niveau die Konstanz vermissen, dennoch brachte er es auf eine ordenltiche Torquote. Pato wurde ebenfalls Meister und gewann im Jahr 2007 die Klub-Weltmeisterschaft. Mittlerweile spielt er in China.
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    RONALDO | Von 2007 bis 2008 | Angriff | 20 Spiele (9 Tore)

    Ronaldo wurde in seiner Karriere zigfach von Verletzungen ausgebremst - so auch bei Milan. In seinen eineinhalb Jahren erwischte es ihn zweimal schwer, weshalb er lediglich auf 20 Spiele für die Rossoneri kam, in denen er seine außergewöhnliche Klasse demonstrierte.
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    LEONARDO | Von 1997 bis 2001 und 2002 bis 2003 | Mittelfeld | 124 Spiele (30 Tore)

    Der Spielmacher ließ seine Karriere bei Milan ausklingen, wo er zuvor bereits Meister und Pokalsieger geworden war. Heute arbeitet Leonardo als Technischer Direktor für die Rossoneri.
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    CAFU | Von 2003 bis 2008 | Verteidigung | 166 Spiele (4 Tore) |

    Cafu war Teil des legendären Milan-Teams, das 2005 und 2007 ins Finale der Champions League einzog und den Wettbewerb 2007 gewann. Insgesamt neun Trophäen feierte der zweifache Weltmeister mit dem Klub. Seine Karriere beendete er schließlich im Jahr 2009.
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    KAKA | Von 2003 bis 2009 | Mittelfeld | 307 Spiele (104 Tore)

    Kaka war jahrelang das Gesicht des AC Mailand. Mit den Italienern gewann der Spielmacher 2004 die Meisterschaft, 2005 den nationalen Superpokal und 2008 den UEFA-Supercup. In besonderer Erinnerung wird Kaka den Fans der Rossoneri allerdings bleiben, weil er den Klub in der Saison 2006/07 mit zehn Treffern als Torschützenkönig zum Gewinn der Champions League verhalf. Kaka wechselte 2009 für 67 Millionen Euro Ablöse zu Real Madrid, wurde in Spanien aber nicht glücklich. 2017 beendete er nach einer letzten Station in der MLS seine aktive Karriere.

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    RIVALDO | Von 2002 bis 2003 | Mittelfeld | 40 Spiele (8 Tore)

    Rivaldo kam als Weltmeister und Weltfußballer in die Modestadt, den einzigen Champions-League-Titel seiner Laufbahn gewann er allerdings 2003 mit den Italienern. Zwar kam der Brasilianer in der K.o.-Runde kaum noch zum Einsatz und hatte seine beste Zeit ähnlich wie Ronaldo oder Ronaldinho  bereits hinter sich, dennoch zeigte er auch in großen Partien seine spielerische Klasse. Nach nur einer Saison zog es Rivaldo zurück in seine Heimat zu Cruzeiro Belo Horizonte. Anschließend sollten viele weitere Wechsel folgen, unter anderem spielte Rivaldo in Angola und Usbekistan.

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    DIDA | Von 1999 bis 2010 | Torwart | 302 Spiele

    Dida prägte mit Spielern wie Paolo Maldini, Alessandro Nesta oder Gennaro Gattuso eine Ära bei Milan, die 2003 und 2007 im Gewinn der Königsklasse mündete. Der brasilianische Nationaltorhüter gehörte zu den Besten auf seiner Position, wurde Weltmeister und sammelte mit dem AC Mailand sieben Titel. Seine erfolgreiche Karriere ließ er schließlich in Brasilien (Portuguesa Sao Paulo, Gremio Porto Alegre, Internacional Porto Alegre) ausklingen, erst im Jahr 2016 war für ihn Schluss.
  11. SERGINHO | Von 1999 bis 2008 | Mittelfeld | 281 Spiele (24 Tore)

    Serginho war der Allrounder in Milans erfolgreicher Ära, wurde offensiv wie defensiv auf den Außenbahnen sowie im Mittelfeldzentrum aufgeboten. So kam er auch bei zwei von drei Champions-League-Endspielen zum Einsatz, von denen er mit Dida und Co. zwei gewann. Überhaupt war fast immer Verlass auf den Brasilianer, der auch national große Erfolge mit Milan feierte. Serginho wurde er sowohl Meister als auch Pokalsieger. 2008 hängte er die Schuhe an den Nagel.