"Wir hatten einige gute Spiele. Aber vielleicht war der Wandel, den ich mir vorgestellt hatte, zu schnell", sagte Sahin im Gespräch mit Sky Sports: "Wir wollten Dinge umsetzen, aber hatten wir die richtigen Spieler dafür? Ich hätte Schritt für Schritt vorgehen sollen, aber ich dachte, ich könnte schneller vorankommen. Natürlich habe ich einen Fehler gemacht."
Die Entlassung traf ihn schließlich hart: "Da ich eine besondere Verbindung zu Borussia hatte, war dieser erste Moment herzzerreißend." Dennoch versuchte der 37-Jährige, die positiven Aspekte daraus zu ziehen: "Es gibt dieses Sprichwort, dass man erst dann ein guter Trainer wird, wenn man einmal gefeuert wurde." Er sei danach in sich gegangen und habe Selbstkritik geübt.
"Mich mit den besten Trainern der Welt zu messen, war eine großartige Erfahrung", sagte er: "Als ich Dortmund verließ, wusste ich, dass ich in meinem nächsten Job besser sein würde." Ein Grund für sein Scheitern sei gewesen, dass er zu viele Kompromisse eingegangen sei. "Es war zum Beispiel nicht wirklich möglich, mit dem Torwart aus der Abwehr heraus zu spielen", erklärte er seine Ansicht: "Aber ich möchte mutiger sein, als ich es in Dortmund war. Das ist eine Lektion, die ich gelernt habe. Ich möchte mich mehr für diese Idee engagieren."