Arnold wurde nach der Szene mit Karazor in den Sozialen Medien teilweise auf unterirdische Art und Weise beschimpft und bedroht.
"Ich kam mir vor, als hätte ich irgendetwas verbrochen. Ganz schlimm fand ich: Ein VfL-Post bei Instagram über ein von mir initiiertes Wölfe-Camp für Familien mit krebskranken Kindern wurde mit Hass-Kommentaren geflutet. Das ging so weit, dass die Kommentarfunktion deaktiviert werden musste. Das war ein Thema fernab des Fußballs, da geht es nicht um Sieg oder Niederlage, Gelbe Karte oder Rote Karte. Sondern um Wichtigeres. Und dann kommentieren da Menschen, dass Sie einem den Tod wünschen", so Arnold.
Normalerweise kümmere er sich nicht besonders darum, was über ihn gesagt wird, erklärte der 30-Jährige: "In diesem Fall hat es mich schon beschäftigt, weil ich mich frage, wie Menschen dazu in der Lage sind, so etwas zu schreiben. Auch in den Direktnachrichten, die man erhält, werden schlimme Dinge geschrieben. Für mich ist das leider ein Spiegelbild der Gesellschaft."