Ein vorzeitiger Abgang aus Kopenhagen wäre ein Tiefschlag für Moukoko. Das einstige Wunderkind des deutschen Fußballs wollte seine Laufbahn dort nach schwierigen Jahren beim BVB sowie einer verkorksten Leihe zu OGC Nizza in die Ligue 1 wieder in Schwung bringen. Nach einer durchwachsenen Startphase gab sich Moukoko im Oktober im kicker kämpferisch: "Ich werde da wieder rauskommen, ich weiß es. Ich bin mein größter Kritiker. Ich weiß, dass das nicht mein Level ist. Ich weiß, dass ich dieser Mannschaft helfen werde."
Es habe "wahrscheinlich jeder erwartet, dass ich nach Dänemark gehe und die Liga zerschieße, aber ich habe zwei Jahre lang fast nie 90 Minuten gespielt. Dann plötzlich alle drei Tage zu spielen, ist erst mal ein Brett."
So regelmäßig darf er aber längst nicht mehr ran. In der Hackordnung in der FCK-Offensive haben derzeit Viktor Dadason (17), Andreas Cornelius (32) und der Ex-Schalker Jordan Larsson (28) die Nase vor Moukoko.
Für Kopenhagen läuft es in dieser Saison nicht rund. Der Titelverteidiger belegt in der dänischen Superliga einen enttäuschenden fünften Rang und hat bereits zwölf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Aarhus GF angehäuft. Immerhin: In der Champions League hat Kopenhagen als 26. der Tabelle vor dem letzten Spieltag noch die Chance, sich für die Playoffs zur K.o.-Phase zu qualifizieren. Am letzten Spieltag der Ligaphase treffen Moukoko und seine Mitspieler am Mittwoch in einem Auswärtsspiel auf den FC Barcelona.