Eltern seiner Spieler hätten ihn angerufen und gefragt, warum ein anderer mehr spielt als der eigene Sohn oder auch die Positionen diskutieren wollen, berichtete der Weltmeister von 1990.
"Ich habe immer gesagt: Es ist doch klar, dass die Luft ein bisschen rauer wird, wenn ihr Erfolg wollt", sagte Matthäus, der nach eigenen Angaben für dreimal Training und ein Spiel pro Woche gerne viel Zeit geopfert habe. "Aber als die Eltern untereinander mit Beleidigungen auf sich losgegangen sind, war es zu viel", meinte Matthäus.
Er habe nach seinem Rückzug viele Nachrichten von Menschen bekommen, die sich ebenfalls im Nachwuchsfußball engagieren, erklärte der ehemalige Bayern-Profi: "Viele sagen, sie erleben Ähnliches. Vielleicht hat man auch deshalb ein Problem, Leute zu finden, die das machen wollen."