Min-Jae Kim begann in Thomas Tuchels 4-2-3-1-System als linker Innenverteidiger neben Benjamin Pavard. Der allererste Eindruck im japanischen Nationalstadion von Tokio war kein guter: Bereits in der zweiten Minute leitete der 26-jährige Südkoreaner mit einem Fehlpass eine Kawasaki-Chance ein. Sekunden später kam er auch noch im Zweikampf mit Yasuto Wakizaka zu spät, doch der Japaner verfehlte das Tor.
Es sollte nicht Kims einziger unnötiger Fehlpass bleiben. In den Minuten 18 und 37 wiederholte sich die Szenerie, gefährlich wurde es bei diesen beiden Aktionen letztlich aber nicht. Kims Passquote von 88,5 Prozent war in der ersten Halbzeit - ehe Tuchel fast komplett durchwechselte - die viertschlechteste auf Seiten des FC Bayern. Nebenmann Pavard war beispielsweise über sechs Prozentpunkte besser.



