Gianluca Prestianni Benfica 2026Getty Images

"Man versucht das mit nicht einmal mehr zu verstecken": Benficas Gianluca Prestianni erhebt schwere Vorwürfe gegen die UEFA

Die UEFA hat die im Rassismus-Eklat um Gianluca Prestianni auferlegte Sperre bestätigt und die Berufung von Benfica Lissabon zurückgewiesen. Dessen Reaktion fiel wütend aus.

  • Der Profi des portugiesischen Rekordmeisters war von der Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der Europäischen Fußball-Union (UEFA) für das Rückspiel in den Playoffs der Champions League "vorläufig" gesperrt worden. Der darauffolgende Protest aus Lissabon zielte nun ins Leere: Die Begegnung zwischen Real Madrid und Benfica findet ohne den 20-Jährigen statt (21 Uhr/DAZN).

    Die am Montag ausgesprochene Sperre gelte "unbeschadet jeglicher Entscheidung, die die Disziplinargremien der UEFA im Anschluss an den Abschluss der laufenden Untersuchung treffen könnten", so die UEFA.

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  • Gianluca Prestianni Benfica 2026Getty Images

    Gesperrter Prestianni spricht von einer "Schande"

    Prestianni, der mit in die spanische Hauptstadt gereist war, reagierte auf das Statement des Verbands wütend. In einem mittlerweile gelöschten Post auf seinem offiziellen Account bei X schrieb er: "Du kannst jemanden ins Gesicht schlagen, alle sehen es – und es gibt keine Strafe. Aber jemanden ohne Beweis zu sperren ist fair. Man versucht das mit Real Madrid nicht einmal mehr zu verstecken. Schande!"

    Prestianni deutete damit eine offene Bevorzugung von CL-Rekordsieger Real durch die UEFA an. Seine Anspielung bezog sich auf einen ungeahndeten Faustschlag von Madrids Mittelfeldspieler Federico Valverde im Hinspiel gegen Benfica-Verteidiger Samuel Dahl. Benfica legte deswegen Beschwerde bei der UEFA ein, diese wurde aber abgewiesen.Gianluca Prestiannihttps://www.marca.com/

    Das erste Duell zwischen Lissabon und dem spanischen Rekordmeister aus Madrid (0:1) vor knapp einer Woche stand im Zeichen des Prestianni-Eklats, die Partie musste sogar unterbrochen werden. Prestianni soll Real-Star Vinicius Junior nach dessen Tor beleidigt haben, bei dem Wortgefecht hielt sich der Argentinier das Trikot vor den Mund. Vinicius stürmte daraufhin wild gestikulierend zu Schiedsrichter Francois Letexier, der das Spiel unterbrach.

  • Real Madrids Rekordtransfers

    1. Jude Bellingham: Kam 2023 für 127 Millionen Euro Ablöse von Borussia Dortmund
    2. Eden Hazard: Kam 2019 für 120,8 Millionen Euro Ablöse vom FC Chelsea
    3. Gareth Bale: Kam 2013 für 101 Millionen Euro Ablöse von Tottenham Hotspur
    4. Cristiano Ronaldo: Kam 2009 für 94 Millionen Euro Ablöse von Manchester United
    5. Aurelien Tchouameni: Kam 2022 für 80 Millionen Euro Ablöse von der AS Monaco
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