"Bis vor ein paar Monaten hätte ich Granit Xhaka geantwortet": Für Tom Bischof vom FC Bayern ist nun ein Portugiese der stärkste Gegner
Erst im zurückliegenden November war der FC Bayern gegen PSG gefordert. Das hinterließ bei einem FCB-Star einen bleibenden Eindruck.
Tom Bischof vom FC Bayern München hat enthüllt, wer der bislang beste Gegenspieler seiner noch jungen Karriere gewesen ist.
"Bis vor ein paar Monaten hätte ich Granit Xhaka geantwortet", meinte Bischof in einem Interview mit der FAZ, angesprochen auf den härtesten Kontrahenten, dem er bis dato auf dem Platz gegenüber stehen musste.
Bischof über PSG-Star: "Unangenehm zu bespielen"
"Seit unserem Spiel gegen PSG muss ich aber sagen: Vitinha! Er lenkt das gesamte Spiel von Paris. Er ist immer in Bewegung, er ruht nie, ist immer anspielbar. Er ist echt unangenehm zu bespielen", führte der 20-Jährige schließlich weiter aus.
Die Bayern trafen im Jahr 2025 zweimal auf den französischen Hauptstadtklub. Im Viertelfinale der Klub-WM im Sommer setzte es noch eine 0:2-Niederlage, ehe die Münchner das letzte Duell im zurückliegenden November in der Champions League knapp mit 2:1 für sich entschieden.
Bischof verpasste bei beiden Spielen den Sprung in die Startelf, im November wurde er aber immerhin zur zweiten Halbzeit für Serge Gnabry eingewechselt und durfte sich somit 45 Minuten lang mit Gegenspieler Vitinha messen.
Werbung
Bischof sammelt regelmäßige Spielzeit beim FC Bayern
In der laufenden Saison kam Bischof wettbewerbsübergreifend 19-mal für den deutschen Rekordmeister zum Einsatz, wobei er immerhin drei Tore vorbereitete. Trainer Vincent Kompany setzte den gelernten Mittelfeldspieler jüngst vermehrt als Linksverteidiger ein, für Bischof stellt dies jedoch überhaupt kein Problem dar.
"Ich habe noch nie so viel unter einem Trainer gelernt wie unter ihm", schwärmte er von seinem Coach. "Ich hatte mit ihm ein Gespräch bei der Klub-WM, nach dem Spiel gegen Benfica Lissabon. Da meinte er, er möchte sehen, dass ich auf den ersten Metern explosiver bin, mich dynamischer vom Gegner weg bewege. Das war wichtig. Diese Botschaft habe ich zum Beispiel immer im Kopf."
FC Bayern München, Spielplan: Die nächsten Spiele des FCB
Mittwoch, 14. Januar: 1. FC Köln - FC Bayern (Bundesliga)
Samstag, 17. Januar: RB Leipzig - FC Bayern (Bundesliga)
Mittwoch, 21. Januar: FC Bayern - Union Saint-Gilloise (Champions League)
Häufig gestellte Fragen
Der FC Bayern München wurde am 27. Februar 1900 im Schwabinger Café Gisela gegründet. Gründungsmitglieder waren elf junge Männer, angeführt vom späteren ersten Präsidenten Franz John. Die Gründung bedeutete die Abspaltung vom MTV München.
An der FC Bayern München AG, die sich insbesondere um die Fußballabteilung kümmert, hält der eigetragene Verein (eV) des FC Bayern München, also die rund 400.000 Mitglieder, mit 75 Prozent den Hauptanteil. Die restlichen 25 Prozent halten die Adidas AG, die Allianz SE und die Audi AG zu gleichen Anteilen (je 8,33 Prozent).
Das Stadion des FC Bayern München befindet sich im Norden der bayerischen Landeshauptstadt (Schwabing-Freimann) und trägt den Namen Allianz Arena.
Das Stadion des FC Bayern München, die Allianz Arena, bietet bei nationalen Spielen 75.024 Plätze, bei internationalen Ansetzungen 70.000.
Der FC Bayern München hat in seiner langen Historie eine Vielzahl von nationalen und internationalen Titeln gewonnen. Darunter zählen:
6-mal deutscher Ligapokalsieger (07/08, 04/05, 00/01, 99/00, 98/99, 97/98)
1-mal süddeutscher Pokalsieger (56/57)
Der FC Bayern München hat 33-mal die deutsche Meisterschaft gewonnen.
Aktuell hält Thomas Müller den Rekord für die meisten Einsätze für den FC Bayern München. Müller absolvierte bislang 746 Pflichtspiele für den FCB.
Die meisten Tore für den FC Bayern München hat Gerd Müller geschossen. Die mittlerweile verdorbene Vereinslegende traf 570-mal im Dress des deutschen Rekordmeisters. Dafür brauchte er 613 Spiele.
Für den FC Bayern München spielten eine Vielzahl an legendären Fußballern. Folgende Spieler trugen allesamt das Trikot des FCB:
Oliver Kahn, Sepp Maier, Manuel Neuer, Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Klaus Augenthaler, Philipp Lahm, David Alaba, Bixente Lizarazu, Lúcio, Georg "Katsche" Schwarzenbeck, Stefan Effenberg, Michael Ballack, Bastian Schweinsteiger, Lothar Matthäus, Franz "Bulle" Roth, Joshua Kimmich, Xabi Alonso, Franck Ribéry, Arjen Robben, Jamal Musiala, Mehmet Scholl, Uli Hoeneß, Gerd Müller, Karl-Heinz Rummenigge, Giovane Élber, Robert Lewandowski, Thomas Müller und Claudio Pizarro.
Beim FC Bayern München standen in der Geschichte viele berühmte und erfolgreiche Trainer an der Seitenlinie. Dazu gehören:
Zlatko "Tschik" Cajkovski, Udo Lattek, Dettmar Cramer, Jupp Heynckes, Erich Ribbeck, Franz Beckenbauer, Giovanni Trapattoni, Otto Rehhagel, Ottmar Hitzfeld, Felix Magath, Jürgen Klinsmann, Louis van Gaal, Pep Guardiola, Carlo Ancelotti, Hansi Flick und Thomas Tuchel.
Der Spitzname des FC Bayern München nimmt Bezug auf die Vereinsfarben. So werden die Spieler des deutschen Rekordmeisters meist nur "die Roten" genannt.
Darüber hinaus ist auch der Begriff "FC Hollywood" gebräuchlich, welchen der ehemalige Trainer Giovanni Trapattoni prägte. Der Spitzname bezieht sich auf eine turbulente Zeit des Vereins während der 90er-Jahre, als es zwischen einigen hochrangigen Spielern und Funktionären des Klubs zu Auseinandersetzungen kam - ähnlich wie in einer täglichen Seifenoper.