Thomas Tuchel muss nun darauf achten, nicht denselben Fehler wie Amorim zu begehen. Mainoo kam aus dem Nichts und schaffte es im März 2024 in den Kader der englischen A-Nationalmannschaft, wobei er aufgrund seiner reifen Leistungen unter Erik ten Hag die U21 umging.
Er glänzte, als er unter Sir Gareth Southgate seine Chance bekam, und etablierte sich bald als Stammspieler. Er stand in allen K.o.-Spielen Englands bei der Euro 2024 in der Startelf, als das Team das Finale erreichte. Seitdem hat er jedoch nur einmal für die Three Lions gespielt, als Einwechselspieler im Auswärtsspiel der Nations League gegen Irland.
Eine Verletzung hinderte Lee Carsley daran, Mainoo für seine verbleibenden Spiele als englischer Nationaltrainer erneut zu nominieren, und der Mittelfeldspieler erholte sich gerade von einer Oberschenkelverletzung, als Tuchel im März 2025 seinen ersten Kader als Nationaltrainer zusammenstellte. Als Mainoo wieder fit war, stand er am Rande von Amorims Kader, und es war durchaus verständlich, dass Tuchel sich entschied, in den nächsten vier Länderspielpausen nach anderen Spielern Ausschau zu halten.
Doch jetzt, da Mainoo unter Carrick eine zentrale Rolle beim Wiederaufstieg von United spielt, kann Tuchel ihn nicht länger ignorieren.






.jpeg?auto=webp&format=pjpg&width=3840&quality=60)

