FC Bayern München Training Session And Press Conference - UEFA Champions League 2024/25 Quarter Final First LegGetty Images Sport

"Keine Frage des Geldes": FCB-Boss räumt mit Spekulationen zum Aus von Thomas Müller beim FC Bayern München auf

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen hat neue Einblicke zum Aus von Thomas Müller beim FC Bayern München gegeben.

  • WAS WURDE GESAGT?

    So räumte der 57-Jährige mit den Gerüchten auf, die Gespräche zwischen Müller und dem Klub seien aufgrund von finanziellen Differenzen gescheitert. Stattdessen habe das Aus des Bayern-Urgestein rein sportliche Gründe gehabt.

    "Ich glaube, dass es nach diesem Spiel der falsche Ort und der falsche Zeitpunkt ist, wo man selbst auch noch ein Stück weit aufgewühlt ist", entgegnete Dreesen auf eine entsprechende Frage nach der 1:2-Pleite der Münchner gegen Inter Mailand. "Das hat Thomas ja an irgendeiner Stelle ja auch selber gesagt: Es war keine Frage des Pakets, es war eine Frage der sportlichen Entscheidung. Deswegen war es keine Frage des Geldes."

    Gleichzeitig kündigte der FCB-Vorstandsboss an, vom generellen Beschluss, sich im Sommer zu trennen, nicht mehr abrücken zu wollen. "Wir haben eine Entscheidung gefällt", stellte Dreesen klar, der Müller jedoch eine Tür für die Zeit nach der aktiven Karriere öffnete. "Wir werden einander immer verbunden bleiben, das hat er auch gesagt - in welcher Form auch immer. Es wird, glaube ich, noch viele gute gemeinsame Momente geben."

    Bis dahin werde man "gemeinsam nach vorne" schauen und "die letzten Wochen und Monate gemeinsam erfolgreich bestreiten. Dafür ist es notwendig, dass wir gemeinsam auf das Spiel in Mailand schauen."

  • Werbung
  • WAS IST DER HINTERGRUND?

    Müller und der deutsche Rekordmeister hatten am vergangenen Wochenende gemeinsam verkündet, den auslaufenden Vertrag nach dem Ende der laufenden Spielzeit nicht mehr zu verlängern. Damit endet die Zeit des 35-Jährigen beim FCB nach 25 Jahren.

  • EIN BLICK AUF DIE ZAHLEN:

    Müller gewann mit den Bayern zweimal die Champions League, zwölfmal die Meisterschaft und sechsmal den DFB-Pokal. Insgesamt absolvierte er bislang 744 Pflichtspiele (248 Tore) für die Münchner - so viel wie kein anderer Spieler vor ihm. Er überflügelte damit Vereinslegenden wie Sepp Maier (709), Oliver Kahn (632), Gerd Müller (613) oder Franz Beckenbauer (584). Der 131-malige Nationalspieler war 2000 vom TSV Pähl in die D-Jugend des FC Bayern gewechselt.

0