Sami KhediraGetty Images

"In einer Sache waren wir uns alle einig": Sami Khedira sah das große Problem von Real Madrid schon im Sommer kommen

Im Vergleich zur vergangenen Spielzeit, als Real Madrid in ganz Europa für ihren erfolgreichen Spielstil gefürchtet wurde, scheint derzeit das Selbstverständnis zu fehlen. Für Ex-Real-Spieler Sami Khedira liegt dies hauptsächlich am Fehlen des zurückgetretenen Toni Kroos, wie er gegenüber der Marca erklärt hat. Auch zur Situation von Starneuzugang Kylian Mbappé äußerte der Weltmeister von 2014 sich.

  • WAS IST PASSIERT?

    Nach der historischen Saison 2023/24, die mit dem Titel in der Königsklasse und dem Triumph in La Liga gekrönt wurde, bleibt Ancelottis Team aktuell hinter den hohen Erwartungen zurück. Die Lücke, die Kroos im Zentrum hinterlassen hat, ist nach wie vor groß und Mbappé kommt noch nicht in Schwung.

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  • WAS WURDE GESAGT?

    Für Khedira stellt sich die Frage nach den Gründen der Madrider Probleme nicht: "Ich habe in diesem Sommer mit vielen Trainern über Madrid gesprochen und in einer Sache waren wir uns alle einig: Kroos' Abschied lässt sich nicht mit Mbappé auffangen. Jeder wusste, dass sich ihr Stil ändern muss, weil man Kroos nicht ersetzen kann. Toni ist einzigartig."

  • WAS HAT KHEDIRA NOCH GESAGT?

    Trotz seiner elf Tore in 21 Spielen sieht der Ex-Spieler Reals die Integration Mbappés noch nicht als abgeschlossen an. "Das erste Problem, das gelöst werden muss, ist die Frage, wo er spielt. Denn er ist zu einem Team gekommen, das schon einen Top-Spieler auf seiner Position hat. Dazu kommt: PSG ist nicht Real Madrid. Von Mbappé werden 50 Tore pro Saison erwartet, das ist die Realität", meinte Khedira, der anschloss: "Aber wenn ich wetten müsste, würde ich sagen, dass Mbappé Erfolg haben wird."

  • WIE GEHT ES WEITER?

    Khediras ehemaliger Klub trifft am Dienstag um 21 Uhr in der Champions League auf Atalanta Bergamo. Der Druck könnte kaum höher sein: Mit nur sechs Punkten benötigen die Spanier dringend einen Dreier, um nicht aus dem Rennen um die Playoff-Plätze zu fliegen.

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