"Er ist genau die Verstärkung, die wir uns erhofft haben", sagte Jan Zimmermann, der Trainer der zweiten Mannschaft des BVB, vor einigen Wochen im kicker. Lührs sei "sehr erfahren und sofort zum Chef geworden", nachdem er zum BVB II gewechselt war und bis 2026 unterschrieben hatte.
Bislang bestritt er 15 Partien in der 3. Liga, bei denen er jeweils in der Startelf stand und über die gesamten 90 Minuten spielte. Nachdem Lührs in der Vorbereitung mit den Profis auf die Asienreise durfte, saß er Mitte Oktober beim Heimspiel gegen den FC St. Pauli schließlich erstmals auf der Bank der Mannschaft von Trainer Nuri Sahin.
Bis zu seinem Debüt in der Bundesliga dauerte es aber nicht mehr lange: Am 9. November 2024 wurde Lührs bei der 1:3-Niederlage beim 1. FSV Mainz 05 in der 59. Minute eingewechselt. Lührs gewann dabei fünf seiner sechs Zweikämpfe und brachte 19 von 21 Pässen zum Mitspieler.
Am 15. Spieltag Mitte Dezember kam Lührs zu seinem zweiten Profieinsatz. Gegen die TSG 1899 Hoffenheim wurde er fünf Minuten vor Schluss eingewechselt. Allerdings pennte Lührs beim späten Ausgleich der Kraichgauer, als er gegen Torschütze Jacob Bruun Larsen zu spät kam.
"Yannik ist seit Sommer immer wieder bei uns dabei. Er hat einen sehr guten Eindruck auf der Asientour gemacht. Ich mag den Jungen einfach, weil er das Herz am rechten Fleck hat und er immer versucht, alles was wir ihm sagen, umzusetzen", sagte vor der Begegnung gegen Leverkusen bei DAZN.
Auch für den DFB kam Lührs bereits zum Einsatz. Jeweils zwei Partien bestritt er für die deutsche U19 und U20.