In einem Interview mit der Vereinshomepage des VfL sagte Magath: "Wie es immer so ist, wurde viel interpretiert und gemutmaßt. Es war aber ganz einfach: Ich war damals nicht nur Trainer, sondern auch Manager und Sport-Vorstand und habe die Spielerverträge ausgehandelt. Anfang 2009 hatte ich mit dem Berater von André Lenz Vertragsgespräche geführt. Weil ich sehr zufrieden mit André war, hätte ich ihm als Trainer gerne einen besseren Vertrag angeboten. Als Manager musste ich ihm aber sagen, dass wir etwas aufpassen müssen. Er hatte einen Vertrag mit einem relativ geringen Grundgehalt, dafür aber mit hohen Einsatzprämien."
Magath habe daher Lenz' Berater zugesichert, "dass ich ihn einsetze, wenn wir mal in einem Spiel klar führen". Der Trainer weiter: "Wie konnte ich denn im Januar ahnen, dass wir erst drei Monate später und ausgerechnet im Spiel gegen Bayern München das erste Mal klar in Führung liegen sollten? Weil mir bewusst war, was hinterher auf mich zukommen würde, habe ich kurz überlegt, ob ich es mache oder nicht, kam aber zu dem Entschluss: Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen. Deshalb habe ich den Wechsel kurz vor Schluss durchgezogen."