FC Bayern München v FC St. Pauli - BundesligaGetty Images Sport

"Ich bin ja gebrieft worden für das Interview": Max Eberl witzelt über Frage nach Zukunft von Manuel Neuer beim FC Bayern München

Vor dem Bundesliga-Topspiel gegen RB Leipzig am Samstagabend wurde Eberl im Sky-Interview gefragt, ob der 39-jährige Stammkeeper seinen im Sommer auslaufenden Vertrag verlängern wird. "Ich bin ja gebrieft worden für das Interview", erwiderte Eberl. "Und da war eine Zeile: Hast du gelernt aus Thomas Müller?"
  • Eberl fällt Aussage über Thomas Müller auf die Füße

    Der Hintergrund: Vor ziemlich genau einem Jahr hatte sich Eberl mit einer Aussage zu Müllers Zukunft ein verbales Eigentor geschossen. Gefragt, ob das damals 35-jährige Urgestein seinen auslaufenden Vertrag verlängern werde, sagte Eberl: "Das wird einfach ein In-die-Augen-Schauen sein: Hast du noch Bock? Willst du? Welche Rolle haben wir? Und dann geht es weiter. Das ist wahrscheinlich ein Gespräch, was inhaltlich über diesen Punkt sehr, sehr kurz sein wird. Aber wir haben beide vereinbart, das zu vertagen." 

    Diesen Freifahrtschein musste Eberl auch auf Druck des mächtigen Aufsichtsrats um Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge letztlich einkassieren. Obwohl Müller beim FC Bayern verlängern wollte, boten ihm die Münchner keinen neuen Vertrag an. Eberl und die Klubführung wurden für den Umgang mit der Klubikone von allen Seiten massiv kritisiert. Müller wechselte nach der Klub-WM ablösefrei zu den Vancouver Whitecaps in die MLS.

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  • Neuer bei Zukunftsfrage gelassen: "Sehen, wie sich die Dinge entwickeln"

    Nachdem Eberl nun auf das Interview-Briefing verwiesen hatte, fuhr er fort: "Da wisst ihr ja, was jetzt kommt. Wir werden in Ruhe abwarten. Manu soll erstmal 40 werden, gut rüberrutschen und dann schauen wir, was passiert." Neuer feiert am 27. März seinen 40. Geburtstag. Kurz danach soll eine Entscheidung über seine Zukunft verkündet werden. 

    Bei seinem Fanclub-Besuch Anfang Januar betonte Neuer, dass er einer Vertragsverlängerung grundsätzlich "positiv" gegenüberstehe. Er wolle aber noch sehen, "wie sich die Dinge in den nächsten Monaten entwickeln". Ende März, Anfang April werde er "final entscheiden".

  • FC Bayern München, Spielplan: Die nächsten Spiele des FCB

    • Samstag, 17. Januar: RB Leipzig - FC Bayern (Bundesliga)
    • Mittwoch, 21. Januar: FC Bayern - Union Saint-Gilloise (Champions League)
    • Samstag, 24. Januar: FC Bayern - FC Augsburg (Bundesliga)

Häufig gestellte Fragen

Der FC Bayern München wurde am 27. Februar 1900 im Schwabinger Café Gisela gegründet. Gründungsmitglieder waren elf junge Männer, angeführt vom späteren ersten Präsidenten Franz John. Die Gründung bedeutete die Abspaltung vom MTV München.

An der FC Bayern München AG, die sich insbesondere um die Fußballabteilung kümmert, hält der eigetragene Verein (eV) des FC Bayern München, also die rund 400.000 Mitglieder, mit 75 Prozent den Hauptanteil. Die restlichen 25 Prozent halten die Adidas AG, die Allianz SE und die Audi AG zu gleichen Anteilen (je 8,33 Prozent).

Das Stadion des FC Bayern München befindet sich im Norden der bayerischen Landeshauptstadt (Schwabing-Freimann) und trägt den Namen Allianz Arena.

Das Stadion des FC Bayern München, die Allianz Arena, bietet bei nationalen Spielen 75.024 Plätze, bei internationalen Ansetzungen 70.000.

Der FC Bayern München hat in seiner langen Historie eine Vielzahl von nationalen und internationalen Titeln gewonnen. Darunter zählen:

  • 33-mal deutscher Meister (22/23, 21/22, 20/21, 19/20, 18/19, 17/18, 16/17, 15/16, 14/15, 13/14, 12/13, 09/10, 07/08, 05/06, 04/05, 02/03, 00/01, 99/00, 98/99, 96/97, 93/94, 89/90, 88/89, 86/87, 85/86, 84/85, 80/81, 79/80, 73/74, 72/73, 71/72, 68/69, 31/32)
  • 20-mal DFB-Pokal Sieger (19/20, 18/19, 15/16, 13/14, 12/13 , 09/10, 07/08, 05/06, 04/05, 02/03, 99/00, 97/98, 85/86, 83/84, 81/82, 70/71, 68/69, 66/67, 65/66, 56/57)
  • 3-mal Champions League Sieger (19/20, 12/13, 00/01)
  • 3-mal Europapokal der Landesmeister Sieger (75/76, 74/75, 73/74)
  • 2-mal FIFA Klub-WM Sieger (20/21, 13/14)
  • 2-mal Weltpokal Sieger (2001 , 1976)
  • 2-mal UEFA Supercup Sieger (20/21, 13/14)
  • 1-mal UEFA Cup Sieger (95/96)
  • 1-mal Europapokal der Pokalsieger Sieger (66/67)
  • 10-mal deutscher Superpokalsieger (22/23, 21/22, 20/21, 18/19, 17/18, 16/17, 12/13, 10/11, 90/91, 87/88)
  • 6-mal deutscher Ligapokalsieger (07/08, 04/05, 00/01, 99/00, 98/99, 97/98)
  • 1-mal süddeutscher Pokalsieger (56/57)

Der FC Bayern München hat 33-mal die deutsche Meisterschaft gewonnen.

Aktuell hält Thomas Müller den Rekord für die meisten Einsätze für den FC Bayern München. Müller absolvierte bislang 746 Pflichtspiele für den FCB.

Die meisten Tore für den FC Bayern München hat Gerd Müller geschossen. Die mittlerweile verdorbene Vereinslegende traf 570-mal im Dress des deutschen Rekordmeisters. Dafür brauchte er 613 Spiele.

Für den FC Bayern München spielten eine Vielzahl an legendären Fußballern. Folgende Spieler trugen allesamt das Trikot des FCB:

Oliver Kahn, Sepp Maier, Manuel Neuer, Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Klaus Augenthaler, Philipp Lahm, David Alaba, Bixente Lizarazu, Lúcio, Georg "Katsche" Schwarzenbeck, Stefan Effenberg, Michael Ballack, Bastian Schweinsteiger, Lothar Matthäus, Franz "Bulle" Roth, Joshua Kimmich, Xabi Alonso, Franck Ribéry, Arjen Robben, Jamal Musiala, Mehmet Scholl, Uli Hoeneß, Gerd Müller, Karl-Heinz Rummenigge, Giovane Élber, Robert Lewandowski, Thomas Müller und Claudio Pizarro.

Beim FC Bayern München standen in der Geschichte viele berühmte und erfolgreiche Trainer an der Seitenlinie. Dazu gehören:

Zlatko "Tschik" Cajkovski, Udo Lattek, Dettmar Cramer, Jupp Heynckes, Erich Ribbeck, Franz Beckenbauer, Giovanni Trapattoni, Otto Rehhagel, Ottmar Hitzfeld, Felix Magath, Jürgen Klinsmann, Louis van Gaal, Pep Guardiola, Carlo Ancelotti, Hansi Flick und Thomas Tuchel.

Der Spitzname des FC Bayern München nimmt Bezug auf die Vereinsfarben. So werden die Spieler des deutschen Rekordmeisters meist nur "die Roten" genannt.

Darüber hinaus ist auch der Begriff "FC Hollywood" gebräuchlich, welchen der ehemalige Trainer Giovanni Trapattoni prägte. Der Spitzname bezieht sich auf eine turbulente Zeit des Vereins während der 90er-Jahre, als es zwischen einigen hochrangigen Spielern und Funktionären des Klubs zu Auseinandersetzungen kam - ähnlich wie in einer täglichen Seifenoper.

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