Gute Ausgangslage für den FC Bayern im Transferpoker? Umworbener Starspieler will angeblich nach München wechseln
Der FC Bayern würde dem Vernehmen nach liebend gerne Marc Guehi unter Vertrag nehmen. Haben die Münchner gegenüber der Konkurrenz einen Vorteil?
Der FC Bayern München hat im Transfer-Rennen um Innenverteidiger Marc Guehi offenbar einen entscheidenden Trumpf in der Hinterhand.
Nach Informationen von Foot Mercato darf sich der deutsche Rekordmeister berechtigte Hoffnungen machen, den Zuschlag beim englischen Nationalspieler von Crystal Palace zu erhalten. Denn: Guehi habe die Münchner als sein präferiertes Transferziel auserkoren und würde gerne an die Säbener Straße wechseln.
Manchester City macht dem FC Bayern bei Marc Guehi Konkurrenz
Problematisch ist für die Bayern allerdings, dass eine Verpflichtung des 25-Jährigen frühestens nach dem Ende der laufenden Saison in Frage käme. Guehis Vertrag bei Palace läuft dann aus, was einen ablösefreien Wechsel ermöglichen würde. Allerdings bemüht sich Manchester City dem Vernehmen nach noch im laufenden Winter-Fenster um einen Transfer, da die Skyblues dringend Ersatz für den langfristig verletzten Josko Gvardiol benötigen.
Palace soll einem solchen Szenario ebenfalls nicht abgeneigt sein, schließlich könnte man so noch eine Ablösesumme für den Innenverteidiger einstreichen. "Wenn ein großzügiges Angebot von City kommt und Marc es machen will, wird es auch passieren", erklärte Palace-Trainer Oliver Glasner jüngst vielsagend. Laut Foot Mercato soll eine erste Offerte der Citizens bei den Londonern auch bereits eingegangen sein.
In München galt Guehi lange als möglicher Ersatz für Dayot Upamecano, dessen Vertragsverlängerung sich nun jedoch immer mehr andeutet. Auch bei einem Upamecano-Verbleib sollen die Bayern jedoch Interesse an dem englischen Nationalspieler haben. Dieser könnte dann möglicherweise Min-Jae Kim ersetzen und wäre ein hochkarätiger Konkurrent für Jonathan Tah und Upamecano.
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Guehi wechselte 2021 von Chelsea zu Crystal Palace
Neben den Bayern und ManCity gelten auch der FC Arsenal, der FC Liverpool sowie Real Madrid als interessiert am 25-Jährigen. Guehi stammt aus dem Nachwuchs des FC Chelsea, die Blues besitzen noch ein Matching Right für den Abwehrmann. Gut möglich also, dass sich auch Chelsea noch zu Wort meldet und mögliche Angebote für den Innenverteidiger aussticht.
An der Stamford Bridge war dem Engländer der Durchbruch verwehrt geblieben, lediglich zwei Pflichtspiele absolvierte er für Chelseas erste Mannschaft. Nachdem Guehi während einer Leihe zu Swansea City in der zweiten englische Liga überzeugen konnte, schlug Palace 2021 zu und holte ihn in die Premier League.
Bei den Londonern entwickelte sich Guehi herausragend und avancierte zum Nationalspieler, debütierte im März 2022 für England. Mittlerweile hat er 26 Länderspiele absolviert, für Palace lief er in bisher viereinhalb Jahren insgesamt 188-mal auf (elf Tore). Größter Erfolg war der Gewinn des FA Cups in der vergangenen Saison.
FC Bayern München, Spielplan: Die nächsten Spiele des FCB
Mittwoch, 14. Januar: 1. FC Köln - FC Bayern (Bundesliga)
Samstag, 17. Januar: RB Leipzig - FC Bayern (Bundesliga)
Mittwoch, 21. Januar: FC Bayern - Union Saint-Gilloise (Champions League)
Samstag, 24 Januar: FC Bayern - FC Augsburg (Bundesliga)
Häufig gestellte Fragen
Der FC Bayern München wurde am 27. Februar 1900 im Schwabinger Café Gisela gegründet. Gründungsmitglieder waren elf junge Männer, angeführt vom späteren ersten Präsidenten Franz John. Die Gründung bedeutete die Abspaltung vom MTV München.
An der FC Bayern München AG, die sich insbesondere um die Fußballabteilung kümmert, hält der eigetragene Verein (eV) des FC Bayern München, also die rund 400.000 Mitglieder, mit 75 Prozent den Hauptanteil. Die restlichen 25 Prozent halten die Adidas AG, die Allianz SE und die Audi AG zu gleichen Anteilen (je 8,33 Prozent).
Das Stadion des FC Bayern München befindet sich im Norden der bayerischen Landeshauptstadt (Schwabing-Freimann) und trägt den Namen Allianz Arena.
Das Stadion des FC Bayern München, die Allianz Arena, bietet bei nationalen Spielen 75.024 Plätze, bei internationalen Ansetzungen 70.000.
Der FC Bayern München hat in seiner langen Historie eine Vielzahl von nationalen und internationalen Titeln gewonnen. Darunter zählen:
6-mal deutscher Ligapokalsieger (07/08, 04/05, 00/01, 99/00, 98/99, 97/98)
1-mal süddeutscher Pokalsieger (56/57)
Der FC Bayern München hat 33-mal die deutsche Meisterschaft gewonnen.
Aktuell hält Thomas Müller den Rekord für die meisten Einsätze für den FC Bayern München. Müller absolvierte bislang 746 Pflichtspiele für den FCB.
Die meisten Tore für den FC Bayern München hat Gerd Müller geschossen. Die mittlerweile verdorbene Vereinslegende traf 570-mal im Dress des deutschen Rekordmeisters. Dafür brauchte er 613 Spiele.
Für den FC Bayern München spielten eine Vielzahl an legendären Fußballern. Folgende Spieler trugen allesamt das Trikot des FCB:
Oliver Kahn, Sepp Maier, Manuel Neuer, Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Klaus Augenthaler, Philipp Lahm, David Alaba, Bixente Lizarazu, Lúcio, Georg "Katsche" Schwarzenbeck, Stefan Effenberg, Michael Ballack, Bastian Schweinsteiger, Lothar Matthäus, Franz "Bulle" Roth, Joshua Kimmich, Xabi Alonso, Franck Ribéry, Arjen Robben, Jamal Musiala, Mehmet Scholl, Uli Hoeneß, Gerd Müller, Karl-Heinz Rummenigge, Giovane Élber, Robert Lewandowski, Thomas Müller und Claudio Pizarro.
Beim FC Bayern München standen in der Geschichte viele berühmte und erfolgreiche Trainer an der Seitenlinie. Dazu gehören:
Zlatko "Tschik" Cajkovski, Udo Lattek, Dettmar Cramer, Jupp Heynckes, Erich Ribbeck, Franz Beckenbauer, Giovanni Trapattoni, Otto Rehhagel, Ottmar Hitzfeld, Felix Magath, Jürgen Klinsmann, Louis van Gaal, Pep Guardiola, Carlo Ancelotti, Hansi Flick und Thomas Tuchel.
Der Spitzname des FC Bayern München nimmt Bezug auf die Vereinsfarben. So werden die Spieler des deutschen Rekordmeisters meist nur "die Roten" genannt.
Darüber hinaus ist auch der Begriff "FC Hollywood" gebräuchlich, welchen der ehemalige Trainer Giovanni Trapattoni prägte. Der Spitzname bezieht sich auf eine turbulente Zeit des Vereins während der 90er-Jahre, als es zwischen einigen hochrangigen Spielern und Funktionären des Klubs zu Auseinandersetzungen kam - ähnlich wie in einer täglichen Seifenoper.