Dieser Artikel erschien erstmals 2018 und wurde aktualisiert.
Steil abfallend schlängelte sich der Bach vor Philippe Christanval zwischen Felsen den Berg hinunter. Von dort oben sah es aus, als wäre er viel zu schmal, als dass man ihn mit einem Schlauchboot befahren könne. Wenig später stürzte sich der Franzose mit seinen Mitstreitern in das wilde Nass, das sich mit einer Kraft unter das Boot schob, die er ihm von dort oben niemals zugetraut hätte. Als die wilde Rafting-Fahrt in den französischen Alpen vorbei war, waren zwei seiner Freunde ins Wasser gefallen. Christanval aber stand noch und lachte. "Es war wirklich beängstigend", erzählte er später der Klubseite des FC Fulham. Für den mittlerweile 47-Jährigen kein Grund, die Fahrt den Fluss hinunter nicht zu genießen.
Denn er war immer jemand, der die Action braucht, den Stillstand hasst. Höher, weiter, schneller. Sein Lieblingssport ist Basketball. Er verehrt Michael Jordan und träumte immer davon, ihn einmal zu treffen. Als Kind war er immer draußen auf der Straße, immer in Bewegung, immer das Risiko suchend. Einmal wettete er, einen Dunk auf dem Basketballcourt zu schaffen, dort, wo eigentlich die Großen ihre Matches austragen. Er nahm Anlauf und flog zum Korb hinauf, in den er den Ball stopfte. Riskiert und gewonnen!
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