Manuel Neuer hat in der Sendung At Broski – Die Sport-Show eine pikante Transfer-Anekdote aus der Zeit vor seinem Profi-Durchbruch erzählt. Demnach hätten zwei Klubs bei ihm angefragt, als er seinen Abschied von der U19 des FC Schalke 04 genommen habe, berichtete der 39-Jährige.
Getty Images SportEs hat starkes Interesse gegeben! Star des FC Bayern München verrät Offerte vom FC Arsenal
"Nach der U19 war der 1. FC Köln stark an mir interessiert - und der FC Arsenal", erzählte der heutige Keeper des FC Bayern München, der 2005 aus dem Schalker Nachwuchs ins Profi-Team der Knappen aufgestiegen war.
Er habe über den Transfer in die Premier League zu Arsenal nachgedacht, auch weil der damalige Cheftrainer der Gunners Arsene Wenger mit Deutschkenntnissen habe punkten können. Letztlich habe er sich gegen einen Wechsel nach London entschieden: "Ich wollte aber nicht ins Ausland, weil ich wusste, dass es als Jugendtorhüter schwer wird."
Getty ImagesWie macht Neuer weiter?
Stattdessen blieb Neuer auf Schalke, wo er sich nach einem Jahr bei der zweiten Mannschaft schließlich in der Saison 2006/07 gegen den vormaligen Stammkeeper Frank Rost durchsetzte und zu einem Weltklasse-Torhüter aufstieg, bevor er im Sommer 2011 seinen Jugendklub für den FC Bayern München verließ, mit dem er zuvor noch den DFB-Pokal gewonnen hatte.
Mit dem FC Bayern prägte Neuer eine Ära. An der Isar wurde er seither unter anderem zwölfmal Deutscher Meister, triumphierte noch fünf weitere Male im DFB-Pokal und holte zweimal die Champions League. 2014 krönte er sich als Teil der deutschen Nationalmannschaft zum Weltmeister. Insgesamt wurde er fünfmal als Welttorhüter ausgezeichnet.
Ob Neuer seine illustre Karriere über die laufende Saison hinaus fortsetzen wird, ist derweil offen. Sein Vertrag läuft am Ende der aktuellen Spielzeit aus und mit Jonas Urbig steht sein designierter Nachfolger beim deutschen Rekordmeister in den Startlöchern, dennoch soll sich der FCB weiter um eine Verlängerung seines Arbeitspapieres bemühen.
FC Bayern München: Die nächsten Spiele
- Sonntag, 11. Januar 2026, 17.30 Uhr: VfL Wolfsburg (H)
- Mittwoch, 14. Januar 2026, 20.30 Uhr: 1. FC Köln (A)
- Samstag, 17. Januar 2026, 18.30 Uhr: RB Leipzig (A)
- Mittwoch, 21. Januar 2026, 21 Uhr: Union Saint-Gilloise (H)
- Samstag, 24. Januar 2026, 15.30 Uhr: FC Augsburg (H)



