Zsolt LöwGetty Images

Er war unter Thomas Tuchel Assistent beim FC Bayern München: RB Leipzig präsentiert Nachfolger für entlassenen Marco Rose

RB Leipzig hat einen Nachfolger für den am Sonntag entlassenen Marco Rose gefunden. Zsolt Löw soll den Klub als Cheftrainer nun aus der sportlichen Krise führen. Der 45-Jährige übernimmt zunächst bis zum Sommer und wird bereits am Mittwoch im DFB-Pokal-Halbfinale beim VfB Stuttgart auf der Bank sitzen.

  • WAS WURDE GESAGT?

    "Zsolt Löw bringt alles mit, um schnell eine Trendwende und einen deutlichen Leistungsschub herbeizuführen: außerordentlich viel Erfahrung, äußerst erfolgreiche Arbeit bei europäischen Topklubs und die richtige Ansprache", sagte Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer: "Nicht zuletzt das Team ist nun in der Pflicht, gemeinsam mit Zsolt das Ruder herumzureißen."

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  • WUSSTEST DU?

    Löw ist derzeit "Head of Soccer Development" bei Red Bull und werde diesen Posten "auch nach seiner Tätigkeit in Leipzig weiter bekleiden", hieß es in der Mitteilung. Der 45-Jährige war von 2015 bis 2018 bereits als Co-Trainer unter Ralph Hasenhüttl und Ralf Rangnick bei RB tätig, bevor er Assistent von Thomas Tuchel auf seinen Stationen Paris, Chelsea und Bayern wurde.

    "Wir werden alles daran setzen, das Pokalfinale in Berlin zu erreichen und das Maximale aus der restlichen Bundesligasaison herauszuholen", sagte Löw. Als Co-Trainer wird ihn Peter Krawietz unterstützen, der einst schon unter Jürgen Klopp assistierte.

  • WAS IST DER HINTERGRUND?

    Leipzig hatte sich nach der 0:1-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach mit sofortiger Wirkung von Rose getrennt. Die Sachsen stehen mit 42 Zählern nach 27 Spieltagen derzeit nur auf dem sechsten Tabellenplatz. Das erklärte Saisonziel Champions League droht man zu verpassen.

  • EIN BLICK AUF DIE ZAHLEN:

    Rose, der in Leipzig geboren wurde, hatte RB Anfang September 2022 als Nachfolger von Domenico Tedesco in einer schwierigen Situation übernommen und zurück in die Erfolgsspur geführt. Er stand in 125 Spielen an der Seitenlinie. Unter seiner Führung qualifizierte sich das Team zweimal für die Königsklasse und gewann 2023 zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte den DFB-Pokal sowie erstmalig den Supercup.

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