Kontra K

Eklat in der Baller League: Rapper Kontra K und ehemaliger Hertha-BSC-Profi Nader Jindaoui liefern sich Handgemenge

Am dritten Spieltag der Kleinfeld Liga "Baller League" haben sich Rapper Kontra K und Influencer Nader Jindaoui ein Handgemenge geliefert.

  • WAS IST PASSIERT?

    Beim Stand von 6:6 zwischen Jindaouis Team "FC Nitro" und "Beton Berlin" (Kontra K) kochten plötzlich die Emotionen hoch. Im finalen Modus, als beide Mannschaften jeweils nur noch einen Spieler auf dem Platz hatten, zeigte der ehemalige Profi von Hertha BSC vollen Einsatz und rannte beim letzten Schuss der Partie seinem eigenen Spieler hinterher, um diesen anzufeuern und noch ein paar Tipps mit auf den Weg zu geben.

    Dabei betrat der 28-Jährige allerdings die Hälfte des Rappers, der auf Jindaoui losging und diesen per Schulter-Check zu Boden brachte. Es folgte eine Rudelbildung, die von den Securitys zunächst aufgelöst werden konnte.

    Die beiden Streithähne hatten jedoch noch nicht genug und trafen sich zu einem vermeintlich klärenden Gespräch abseits der Kameras vor dem Spielort im Hangar 7 des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof. Dabei soll es erneut gekracht haben.

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  • WAS WURDE GESAGT?

    Die Verantwortlichen der Baller League, die 2023 unter anderem von Lukas Podolski und Mats Hummels gegründet wurde, äußerten sich im Anschluss zu dem Vorfall. "Emotionen gehören zum Sport und vor allem zur Baller League dazu. Natürlich gibt es auch Grenzen und auch bei uns wird es bei Unsportlichkeiten Konsequenzen für die Teams geben. Wichtig ist, dass sich alle Beteiligten mit Respekt begegnen, die Hand geben und es am nächsten Spieltag wieder bei 0:0 weitergeht. Das hat bislang immer funktioniert", hieß es auf Nachfrage der Bild-Zeitung.

    Podolski erklärte: "Ab und zu muss es im Fußball krachen. Das gehört dazu. Mir gefallen Emotionen, weil man weiß, dann geht es um etwas. Danach gibt man sich die Hand und irgendwann ist das Ding auch wieder vergessen." Der ehemalige Nationalspieler "liebe diese Gangart, wo es auch mal zur Sache geht. Das gehört zum Sport dazu, zeigt Ehrgeiz, Gewinner-Mentalität und dass einem nicht alles egal ist."

  • Nader Jindaoui Hertha 2024Getty

    WIE GING ES WEITER?

    Jindaoui suchte nach Angaben von Nitro-Trainer André Meyer anschließend das Weite. Vermutlich aber nur, weil für ihn die unmittelbare Rückreise nach Los Angeles anstand. Dort spielt er derzeit für den Drittligist Ventura County. Bereits zu den ersten beiden Spieltagen war er extra aus den USA eingeflogen.

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