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"Es ist die Schuld der gesamten Mannschaft": Eine Sache stört Kylian Mbappe bei den Pfiffen der Real-Fans

Nach den jüngsten Unmutsbekundungen gegen Vinicius Junior hat Starstürmer Kylian Mbappe die Fans von Real Madrid ermahnt und Vernunft eingefordert.

  • "Natürlich ist es nicht Vinis Schuld. Es ist die Schuld der gesamten Mannschaft." Die Fans, forderte Mbappe am Montag, "sollten nicht einen einzelnen Spieler herauspicken und ihn allein auspfeifen".

    Beim glanzlosen Sieg gegen UD Levante (2:0) im ersten Heimspiel unter Alvaro Arbeloa hatten die Anhänger ihren Frust herausgelassen. Sie pfiffen ihre Stars aus, nachdem diese sich zuvor im Pokal bei einem Zweitligisten blamiert hatten. Neben Jude Bellingham bekam vor allem Vinicius (25) die Wut zu spüren. Ihm war unter anderem ein schwieriges Verhältnis zum entlassenen Xabi Alonso nachgesagt worden.

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  • Mbappe über Vinicius Junior: "Der ganze Verein steht hinter ihm"

    Vinicius sei "ein Mensch. Es ist verständlich, dass einen das mitnimmt", sagte Mbappe über die Pfiffe: "Wir müssen ihn besser schützen, ich eingeschlossen, damit er nicht allein ist. Bei Real Madrid wird er nie allein sein. Der ganze Verein steht hinter ihm." Mit Spannung wird erwartet, wie die Fans Real am Dienstag (21.00 Uhr/DAZN) in der Champions League gegen die AS Monaco im Bernabeu begrüßen.

    Mbappe zeigte bei aller Kritik auch Verständnis für den Frust der Anhänger. "Bevor ich Fußballer wurde, war ich ein junger Mann, und wenn ich auf der Tribüne saß und unzufrieden war, habe ich gebuht", berichtete der Franzose. Dies sei für sie "die einzige Möglichkeit", ihren Unmut zu äußern. Ihm habe jedoch "nicht gefallen, dass manche Spieler mehr ausgebuht wurden als andere".

  • Die Rekordtransfers von Real Madrid:

    • Jude Bellingham: Kam 2023 für 127 Millionen Euro Ablöse von Borussia Dortmund
    • Eden Hazard: Kam 2019 für 120,8 Millionen Euro Ablöse vom FC Chelsea
    • Gareth Bale: Kam 2013 für 101 Millionen Euro Ablöse von Tottenham Hotspur
    • Cristiano Ronaldo: Kam 2009 für 94 Millionen Euro Ablöse von Manchester United
    • Aurelien Tchouameni: Kam 2022 für 80 Millionen Euro Ablöse von der AS Monaco
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