"Dieses Spiel wird als eine große Schande in die glorreiche Geschichte der deutschen Schiedsrichter der letzten Jahrzehnte eingehen", schrieb Gräfe in der Nacht beim Kurznachrichtendienst X.
Ein Schiedsrichter, der in Spielmanipulation verwickelt gewesen sei "und darüber sechs Monate lang bis zum letzten Moment schwieg", schrieb Gräfe weiter, "der damit weitere Manipulationen ermöglichte, vom eigenen Verband verurteilt wurde, wird von DFB/UEFA (Nulltoleranz bei Spielmanipulationen?!) für die EM nominiert und für dieses Spiel angesetzt".
Das passe "in diese seltsame Zeit, in der Verbindungen wichtiger sind als Werte und Leistungen (er ist bestenfalls Durchschnitt). Andere Schiedsrichter hätten es mehr verdient..."