Im Sommer 2024 äußerte er den Wunsch nach einem Wechsel, dem entsprach die sportliche Führung um Markus Krösche. Ein "wichtiger Bestandteil" sei Max gewesen, "ein Teamplayer", sagte Krösche. Max sprach von einer "intensiven und leidenschaftlichen Zeit, an die ich mich gerne zurückerinnern werde".
Er heuerte beim 20-maligen griechischen Meister Panathiaikos Athen an. Zweifelsohne ein durchaus bekannter Name im europäischen Fußball, der Glanz alter Tage ist aber mittlerweile verblasst. So wie es bei Max mittlerweile offenbar der Fall ist.
Einen Stammplatz konnte sich der heute 32-Jährige in Athen nie erspielen, im Gegenteil. Seit Beginn der Saison stand er nicht einmal mehr im Kader. Am Ende seiner Zeit bei Panathinaikos stehen in eineinhalb Jahren ernüchternde elf Pflichtspiele und nur eine Torvorlage in 610 Minuten. Die nun erfolgte Vertragsauflösung war auch für ihn dementsprechend vielleicht ein Segen.
Nun kann er sich im Herbst seiner Karriere noch einmal nach einer geeigneteren Station für ein versöhnliches Ende seiner Laufbahn umsehen. Nach einem Klub, der zumindest aktuell nicht den Anspruch hat europäisch oder um Titel zu spielen. Denn dafür reicht es bei Max schlichtweg nicht mehr.
"Irgendwann möchte ich zurück in der Bundesliga sein und meine Karriere dort ausklingen lassen", hatte Max vor Jahren einmal gesagt: "Nochmal für Schalke aufzulaufen, ist ein sehr großer Wunsch von mir."
Doch so romantisch eine Rückkehr zu dem Verein, bei dem er so viele Jahre in der Jugend gespielt und sogar sein Bundesliga-Debüt gegeben hatte, wäre, auch bei den Königsblauen wäre er aktuell wohl maximal ein Backup. Die linke Seite besetzt immerhin Publikumsliebling Vitalie Becker. Wie Max ein Kind der Knappenschmiede und mit 20 Jahren noch längst nicht am Ende seiner Entwicklung. Dort, wo Max nun angelangt ist.
Die Wahrheit tut eben immer weh.