Pep Guardiola Manchester City 2025Getty Images

"Die Hinweise mehren sich...": Nimmt Pep Guardiola schon im kommenden Sommer seinen Hut bei Manchester City?

In seiner Kolumne für den englischen Telegraph schrieb die Ikone des FC Liverpool, dass immer mehr Indizien dafür sprächen, dass die Zeit des spanische Coaches bei den Skyblues schon im Sommer zu Ende sein könnte.

  • "Pep Guardiola ist der größte Fußballtrainer aller Zeiten, und wir sollten jede verbleibende Minute seiner Karriere in der Premier League schätzen", schwärmte Carragher zunächst von Guardiola, ehe er anfügte: "Es fühlt sich an, als würden wir Guardiolas 'Last Dance' in England erleben. Die Hinweise mehren sich, dass er seine Amtszeit bei Manchester City am Ende dieser Saison beenden wird."

    So würde ManCity bereits "Nachfolgerpläne" ausarbeiten und auch das Verhalten der Skyblues auf dem Transfermarkt deute darauf hin, dass "die Vereinsführung alles in ihrer Macht Stehende tut, um sicherzustellen, dass er mit einem weiteren Pokal Abschied nimmt."

    Zugleich sprach er Guardiola eine entscheidende Bedeutung bei der Entwicklung des Fußballs in den vergangenen 20 Jahren zu. "Einige Trainer sind Legenden, weil sie gewinnen. Andere hinterlassen ihre Spuren, weil sie das Spiel verändern und verbessern. Guardiola erfüllt alle Kriterien und gewinnt Titel auf eine Weise, dass sein Vermächtnis weit über die Vereine hinausgeht, die er trainiert hat", so Carragher.

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  • Pep Guardiola Champions League trophy Manchester City 2023Getty

    Auch Xabi Alonso einer der Kandidaten auf Pep Guardiolas Nachfolge

    Guardiola steht nun seit beinahe zehn Jahren an der Seitenlinie von Manchester City. 571-mal führte er die Skyblues als Cheftrainer auf den Platz, dabei konnte er 408 Siege und 73 Unentschieden einfahren. Insgesamt holt er 2,27 Punkte pro Spiel.

    Offiziell läuft der Vertrag des Spaniers noch bis 2027, zuletzt machten allerdings immer mehr Medienberichte die Runde, wonach er schon am Ende der laufenden Spielzeit aufhören könnte. Als Nachfolger wurden der ehemaligen Guardiola-Assistent Enzo Maresca (45) sowie der des einstigen Pep-Schützlings Cesc Fabregas (38) ins Spiel gebracht.

    Auch der erst kürzlich bei Real Madrid entlassene Xabi Alonso soll auf der Liste der möglichen Kandidaten stehen.

  • Pep Guardiola: Seine Statistik bei Manchester City

    • Spiele: 571
    • Siege: 408
    • Unentschieden: 73
    • Niederlagen: 90
    • Punkte pro Spiel: 2,27

Häufig gestellte Fragen

Pep Guardiola kam am 18. Januar 1971 zur Welt – in Santpedor, einem kleinen Ort in Katalonien. Nicht gerade ein Weltfußballzentrum, aber genau dort nahm alles seinen Anfang. Seit 2007 trägt sogar der örtliche Sportplatz seinen Namen. Das sagt einiges.

Ja, und zwar als Stratege auf dem Platz. Pep war kein Dribbler, kein Sprinter – er war das Gehirn im Mittelfeld. Als defensiver Spielmacher lenkte er das Spiel, las Situationen wie ein Schachmeister. Genau das hat ihn später auch als Trainer geprägt.

Sein Herzensklub war der FC Barcelona. Dort wurde er Teil des legendären "Dream Teams" unter Johan Cruyff. Später ging's noch nach Italien (Brescia, Roma), dann Katar und Mexiko – nicht die größten Stationen, aber alle hatten Einfluss auf seine Sicht aufs Spiel.

Die Liste ist lang – richtig lang. Zweimal das Triple (Barcelona & City), drei Champions-League-Titel, sechs Premier-League-Meisterschaften, unzählige nationale Pokale. Was ihn besonders macht: Er gewinnt nicht nur – er prägt das Spiel seiner Teams komplett um.

Dreimal. 2009 und 2011 mit Barca, dann 2023 mit Manchester City. Letzterer war vielleicht der wichtigste – nach zwölf Jahren Warten, viel Kritik und dem Etikett "kann's nur mit Messi". Da hat er einfach geantwortet: mit Pokal.

Wo soll man anfangen? Messi, Xavi, Iniesta. Dann Robben, Lewandowski, Lahm. Und in den letzten Jahren: De Bruyne, Haaland, Gündogan. Es ist eine Mischung aus Weltstars und Spielern, die unter ihm den nächsten Schritt gemacht haben. Genau das ist sein Ding.

Sein Vermögen liegt laut Schätzungen bei rund 80 Millionen Euro. Und sein Gehalt bei City? Zwischen 20 und 23 Millionen pro Jahr – plus Boni. Genauer weiß man’s natürlich nicht, aber eins ist klar: Pep gehört zu den absoluten Topverdienern im Fußballgeschäft.

Drei. Maria, Marius und Valentina. Sie wurden 2001, 2003 und 2008 geboren. Man sieht sie immer wieder bei Events an seiner Seite – ob bei Preisverleihungen oder Sportveranstaltungen. Die Familie hält sich sonst eher aus der Öffentlichkeit raus.

Cristina Serra ist seine Frau – sie kennen sich schon seit seiner Jugendzeit, haben 2014 geheiratet. Es gab zuletzt Spekulationen rund um eine Trennung, aber aktuelle gemeinsame Auftritte lassen das eher unwahrscheinlich erscheinen. Bestätigt ist davon jedenfalls nichts.

Dreimal, laut IFFHS: 2009, 2011 und 2023. In allen drei Jahren hat er mit seinem Klub die Champions League gewonnen – zwei Mal mit Barcelona, einmal mit City. Es sind genau diese Jahre, die auch seinen Ruf als Jahrhunderttrainer untermauern.

"Pep" – das ist keine Erfindung, sondern einfach die katalanische Kurzform von "Josep". So nennt ihn jeder: Medien, Spieler, Fans. Und obwohl’s ganz simpel klingt, ist der Name längst zu einer Art Marke geworden – man weiß sofort, wer gemeint ist.

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