Van Dijk, de Bruyne, Suarez und Co: Die besten Wintertransfers seit 1995

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Wintereinkäufe gelten oft als aus der Not geborener Aktionismus. Einige Winter-Neuzugänge schlugen bei ihren neuen Arbeitgebern aber durchaus ein.

In der Regel werden Klubs nach der Saison auf dem Transfermarkt tätig, kaufen Spieler für viel Geld, sichern sich Schnäppchen oder profitieren von auslaufenden Verträgen. Wintertransfers erfreuen sich in der Regel nicht derart großer Beliebtheit, gelten gemeinhin als Aktionismus. Die Vergangenheit hat allerdings gelehrt, dass auch Einkaufstouren im Winter durchaus von Erfolg gekrönt sein können.

Hier sind die besten Wintertransfers seit 1995 (ohne Leihen).

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    WILFRIED ZAHA | Wechselte 2015 von Manchester United zu Crystal Palace | Ablöse: 3,83 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: Crystal Palace

    Wurde in der Palace-Jugend ausgebildet und wechselte im Alter von 20 Jahren als verheißungsvoller Youngster zu Manchester United. Bei den Red Devils setzte sich der Ivorer allerdings nie wirklich durch, auch eine Leihe bei Cardiff blieb weitestgehend erfolglos. Seit 2015 ist der verlorene Sohn wieder zurück und der Star des Teams. Aufgrund seiner Leistungen wird er aktuell wieder mit den Großen der Premier League in Verbindung gebracht, wird allerdings wohl mehr als das Zehnfache seiner einstigen Ablöse kosten. Sein Vertrag ist noch bis 2023 gültig.
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    MARCELO | Wechselte 2007 von Fluminense zu Real Madrid | Ablösesumme: 6,5 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: Real Madrid

    Ob der Brasilianer selbst an diesen komentenhaften Karriereverlauf geglaubt hat, als er im Winter 2007 seine Siebensachen packte, um bei Real Madrid anzuheuern? Marcelo schaffte den Sprung in die absolute Weltelite, avancierte zum vielleicht besten Linksverteidiger überhaupt. Die schier unglaubliche Trophäensammlung beinhaltet unter anderem vier Champions-League-Siege sowie vier spanische Meisterschaften. Ein herausragender Kicker - und das für einen Spottpreis.

  3. GARY CAHILL | Wechselte 2012 von Bolton Wanderers zu FC Chelsea | Ablösesumme: 8,4 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: FC Chelsea

    Rückblickend muss man konstatieren, dass dem FC Chelsea mit Cahill ein echter Coup gelungen ist. Für den - aus heutiger Sicht - nahezu lächerlichen Preis von 8,4 Millionen Euro eisten die Blues den Innenverteidiger von den Bolton Wanderers los. Mittlerweile hat der Engländer 289 Pflichtspiele für die Londoner auf dem Buckel, mit denen er unter anderem die Champions League und Europa League sowie jeweils zweimal die englische Meisterschaft und den FA Cup gewann. 
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    JORGINHO | Wechselte 2014 von Hellas Verona zu SSC Neapel | Ablösesumme: 9,5 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: FC Chelsea

    Jorginho entwickelte sich nach seinem Wechsel nach Neapel zu einer festen Größe im Mittelfeld der Partenopei. Viereinhalb Jahre lang stand er bei den Süditalienern unter Vertrag, reifte dort zum Nationalspieler, ehe er im vergangenen Sommer für 57 Millionen Euro zum FC Chelsea weiterzog.
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    ANDY COLE | Wechselte 1995 von Newcastle United zu Manchester United | Ablösesumme: 9,6 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: Karriereende

    Ob ManUnited im Winter 1995 wusste, welch großartigen Stürmer sie sich da ins Old Trafford geholt hatten? Cole reifte bei den Red Devils an der Seite von Dwight Yorke zum absoluten Star, gewann die Champions League sowie fünf englische Meisterschaften mit United. In 271 Pflichtspielen erzielte der Engländer, der mittlerweile das Amt des Techniktrainers bei Huddersfield bekleidet, 121 Treffer. 
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    EMMANUEL ADEBAYOR | Wechselte 2006 von AS Monaco zu FC Arsenal | Ablösesumme: 10 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: Basaksehir

    Zehn Millionen Euro zahlte Arsenal im Winter 2006 für den Togolesen, der zuvor drei Jahre lang für Monaco geknipst hatte. Bei den Gunners lieferte Adebayor beständig ab, erzielte in 142 Spielen 62 Tore. Nach drei Jahren kehrte er dem Emirates den Rücken, fand aber nie wieder zurück zu alter Stärke. Vielmehr haftete ihm der Ruf des Wandervogels an. Den Zorn der Arsenal-Fans bekam er obendrein zu spüren, als er 2011 ausgerechnet zum Erzrivalen Tottenham wechselte.
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    MARTIN SKRTEL | Wechselte 2008 von Zenit zu FC Liverpool | Ablösesumme: 10 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: Fenerbahce

    Der Slowake wechselte vor elf Jahren für eine Ablöse von zehn Millionen Euro von Zenit St. Petersburg an die Anfield Road. Achteinhalb Jahre nahm Skrtel einen wichtigen Platz in der Innenverteidigung der Reds ein, bestritt insgesamt 320 Pflichtspiele für den ehemaligen englischen Rekordmeister.
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    THIAGO SILVA | Wechselte 2009 von Fluminense zu AC Mailand | Ablösesumme: 10 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: PSG

    Sein Abenteuer in Europa schien bereits gescheitert, wechselte Thiago Silva doch nach seiner schwierigen Zeit beim FC Porto und bei Dinamo Moskau nach nur einem Jahr zurück in die Heimat. 2009, also exakt drei Jahre später, wagte der Brasilianer erneut den Schritt über den großen Teich und heuerte bei Milan an. Dort mauserte sich der Innenverteidiger zu einem unverzichtbaren Baustein. Im Sommmer 2012 zahlte Paris Saint-Germain 42 Millionen Euro für Silva, der sich auf der Stelle beim Hauptstadtklub durchsetzte und seinen Teil dazu beitrug, dass PSG mittlerweile ein ernstzunehmendes Schwergewicht in Europa ist.
  9. BERND LENO | Wechselte 2012 von VfB Stuttgart zu Bayer Leverkusen | Ablösesumme: 10 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: FC Arsenal

    Der Schwabe bekam beim VfB Stuttgart keine Chance, weil Sven Ulreich gesetzt war. Aufgrund der Verletzung von Rene Adler musste Bayer Leverkusen tätig werden und schnappte sich das Torwarttalent für verhältnismäßig viel Geld. Die Werkself sollte nicht enttäuscht werden, Leno entpuppte sich als starker Rückhalt, der seinem Klub trotz diverser Angebote sechs Jahre lang die Treue hielt. Im Sommer vergangenen Jahres wagte er den nächsten Schritt und wechselte für 25 Millionen Euro zum FC Arsenal. Dort ist er nach anfänglichen Schwierigkeiten mittlerweile Stammkeeper.
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    DAYOT UPAMECANO | Wechselte 2017 von RB Salzburg zu RB Leipzig | Ablösesumme: 10 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: RB Leipzig

    Die Sachsen sicherten sich Upamecano vor zwei Jahren vom Schwesterklub RB Salzburg mit Familienrabatt für nur 10 Millionen Euro und lachen sich wohl bis heute ins Fäustchen. Mit nur 20 Jahren zählt der Franzose nämlich mittlerweile zum unangefochtenen Stammpersonal der Roten Bullen aus Leipzig, diverse europäische Top-Vereine haben längst ein Auge auf den Innenverteidiger geworfen. 
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    NEMANJA VIDIC | Wechselte 2006 von Spartak Moskau zu Manchester United | Ablösesumme: 10,5 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: Karriereende

    Kam 2006 als gänzlich Unbekannter aus Russland zum englischen Rekordmeister und avancierte bei den Red Devils zur Klublegende. Vidic sagte nach exakt 300 Spielen für ManUnited "Goodbye", nachdem er vor allem unter Sir Alex Ferguson eine erfolgreiche Ära mitgeprägt und seiner Vita unter anderem einen Champions-League-Titel sowie fünf englische Meisterschaften hinzugefügt hatte.
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    MATEO KOVACIC | Wechselte 2013 von Dinamo Zagreb zu Inter Mailand | Ablösesumme: 11 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: FC Chelsea

    Der im österreichischen Linz geborene Kroate wurde in der Jugend des LASK, vor allem aber in der Talentschmiede Dinamo Zagrebs ausgebildet. Kovacic entwickelte sich bei den Hauptstädtern, wie viele seiner Landsleute zuvor, zu einem umworbenen Juwel. Inter setzte sich gegen namhafte Konkurrenten durch und schnappte sich den Mittelfeldmann für elf Millionen Euro, zweieinhalb Jahre später legte Real Madrid satte 31 Millionen Euro für ihn auf den Tisch.
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    BRANISLAV IVANOVIC | Wechselte 2008 von Lok Moskau zu FC Chelsea | Ablösesumme: 12 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: Zenit

    Der flexible Defensivmann, der als Innenverteidiger und Rechtsverteidiger aufgeboten werden kann, wechselte vor elf Jahren von der russischen in die englische Hauptstadt. Mit dem FC Chelsea gewann Ivanovic 2012 die Champions League, um ein Jahr später als Siegtorschütze im Finale der Europa League zu glänzen. Insgesamt stand der Serbe 377-mal für die Blues auf dem Feld. Neben den Erfolgen auf internationalem Parkett holte der mittlerweile 34-Jährige dreimal die englische Meisterschaft. 
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    PHILIPPE COUTINHO | Wechselte 2013 von Inter Mailand zu FC Liverpool | Ablösesumme: 13 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: FC Barcelona

    Ein echtes Schnäppchen sicherte sich der FC Liverpool vor fünf Jahren, als er Philippe Coutinho für "nur" 13 Millionen Euro von Inter an die Anfield Road lockte. Der Brasilianer entfaltete sein herausragendes Potenzial auf der Insel stetig und zog im vergangenen Winter zum FC Barcelona weiter. Für das Zehnfache der Ablösesumme, die Liverpool damals gezahlt hatte. 
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    LEON BAILEY | Wechselte 2017 von KRC Genk zu Bayer Leverkusen | Ablösesumme: 13,5 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: Bayer Leverkusen

    Kam in seinem ersten halben Jahr unter den Trainern Roger Schmidt und Tayfun Korkut kaum zum Zuge, explodierte allerdings im darauffolgenden Sommer und wurde bereits als nächster Überflieger der Bundesliga gehandelt. In der laufenden Saison kommt der Jamaikaner bislang nicht ins Rollen, blieb weit unter seinen Möglichkeiten und sorgte höchstens neben dem Platz für Kapriolen. Bailey hofft, bei Neu-Coach Peter Bosz wieder in die Spur zu finden.
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    TOMAS ROSICKY | Wechselte 2001 von Sparta Prag zu Borussia Dortmund | Ablösesumme: 14,5 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: Karriereende

    Wechselte im Winter 2001 aus seiner Heimat Tschechien zum BVB und erlangte bei den Schwarz-Gelben in seiner fünfeinhalb Jahre andauernden Schaffenszeit Legendenstatus. Aufgrund seiner schmächtigen Statur "Schnitzel" genannt, wirbelte der Edeltechniker im Dortmunder Mittelfeld und glänzte nicht selten auch als Torschütze. Die Bilanz seiner Zeit im Pott: 189 Pflichtspiele, 24 Tore, 46 Vorlagen und der Gewinn der Meisterschale im Jahr 2002. Rosicky spielte im Anschluss zehn Jahre beim FC Arsenal, wurde aber immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen.
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    KAKHABER KALADZE | Wechselte 2001 von Dynamo Kiew zu AC Mailand | Ablösesumme: 16 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: Karriereende

    Der Georgier, der aus der Jugendakademie von Dinamo Tiflis stammt, kam aus Kiew in die Modemetropole - und ahnte zum Zeitpunkt seines Wechsels vermutlich noch nicht, wie erfolgreich seine Zeit bei Milan ausfallen würde. Als Verteidiger der alten Schule maß er sich mit den besten Angreifern der Welt und durfte gleich zweimal den begehrten Henkelpott in die Höhe stemmen (2003 sowie 2007). Zudem gewann er mit den Lombarden je einmal die italienische Meisterschaft und die Coppa Italia. 
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    MEMPHIS DEPAY | Wechselte 2017 von Manchester United zu Olympique Lyon | Ablösesumme: 16 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: Olympique Lyon

    Wer hätte gedacht, dass der begnadete Niederländer nach seinem mäßig erfolgreichen Intermezzo bei ManUnited noch einmal derart zurückkommt? Für Memphis glich der Wechsel von den Red Devils nach Lyon einem Neustart, zählt er bei OL doch zu den unangefochtenen Leistungsträgern. Die Zahlen belegen den großen Einfluss, den der 24-Jährige aufs Offensivspiel der Franzosen hat: 93 Pflichtspiele, 33 Tore sowie 36 Vorlagen. 
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    LUIZ GUSTAVO | Wechselte 2011 von Hoffenheim zu Bayern München | Ablösesumme: 17 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: Olympique Marseille

    Der Brasilianer ist nach wie vor der teuerste Wintereinkauf der Münchner Vereinsgeschichte. Dass die Bayern zu Jahresbeginn 2011 17 Millionen Euro in die Hand nahmen, sollte sich im Nachhinein als richtige Entscheidung herausstellen. Gleich zweimal stand Gustavo mit dem deutschen Rekordmeister im Champions-League-Endspiel. Nachdem er im "Finale dahoam" aufgrund einer Gelbsperre zum Zuschauen gezwungen war, wurde er im darauffolgenden Jahr, das der FCB als Sieger des wichtigsten Klubwettbewerbs abschloss, mit dem Gewinn der Meisterschaft und des DFB-Pokals sogar das Triple festzurrte, eingewechselt. Insgesamt bestritt Gustavo genau 100 Pflichtspiele für Bayern, ehe er im Sommer 2013 für 16 Millionen Euro zum VfL Wolfsburg abwanderte.
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    MANUEL AKANJI | Wechselte 2018 von FC Basel | Ablösesumme: 21,5 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: Borussia Dortmund

    Machte in dem Jahr nach seinem Wechsel von Basel nach Dortmund noch einmal einen mächtigen Schritt in seiner Entwicklung. Akanji zählt zu den Gesichtern des Dortmunder Aufschwungs, ist normalerweise in der Innenverteidigung der Schwarz-Gelben gesetzt, laboriert derzeit aber an einer wohl schwerwiegenderen Verletzung im Adduktorenbereich. 
  21. Bongarts

    KEVIN DE BRUYNE | Wechselte 2014 von FC Chelsea zu VfL Wolfsburg | Ablösesumme: 22 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: Manchester City

    Beim FC Chelsea beißt man sich vermutlich noch bis heute dafür in den Hintern, de Bruyne im Winter 2014 nach Wolfsburg abgegeben zu haben. Der Belgier, der bei den Blues keine Chance bekam, mauserte sich bei den Niedersachsen zum alles überragenden Superstar, gewann mit dem VfL 2015 den DFB-Pokal. ManCity setzte sich im Rennen um den kreativen Mittelfeldmann durch und sollte die Investition von 76 Millionen Euro nicht bereuen. KdB zählt ohne Frage zu den weltweit Besten seiner Zunft.
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    DAVID LUIZ | Wechselte 2011 von Benfica zu FC Chelsea | Ablösesumme: 25 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: FC Chelsea

    Der Mann mit dem imposanten Lockenkopf war den Blues vor acht Jahren 25 Millionen Euro wert. Gut investiertes Geld, wie sich herausstellen sollte. Luiz war jahrelang nicht aus der Chelsea-Innenverteidigung wegzudenken. Sein Höhepunkt bei seinem ersten CFC-Intermezzo: der Gewinn der Champions League 2012. Zwei Jahre später legte PSG fast 50 Millionen Euro für den Brasilianer auf den Tisch, der 2016 für 35 Millionen Euro an die Stamford Bridge zurückkehrte, wo er im Mai 2017 seine erste englische Meisterschaft bejubeln durfte.
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    LUIS SUAREZ | Wechselte 2011 von Ajax Amsterdam zu FC Liverpool | Ablösesumme: 26,5 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: FC Barcelona

    Der Uruguayer wechselte mit der Referenz "Bester Fußballer des Jahres" in den Niederlanden zu Beginn des Jahres 2011 an die Anfield Road und bestätigte seine Vorschusslorbeeren eindrucksvoll. Bei den Reds entwickelte sich Suarez zu einem Angreifer von Weltklasseformat, sicherte sich in der Saison 2013/14 mit sagenhaften 31 Treffern die Torjägerkanone auf der Insel, um im Anschluss zum großen FC Barcelona zu wechseln - für eine Ablöse von 81,7 Millionen Euro. Bei den Katalanen zählt der mittlerweile 31-Jährige zu den Top-Stars, bildete zwischenzeitlich gemeinsam mit Lionel Messi und Neymar das legendäre MSN-Trio, das sein Schaffen 2015 mit dem Gewinn der Champions League krönte.
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    GABRIEL JESUS | Wechselte 2017 von Palmeiras zu Manchester City | Ablösesumme: 32 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: Manchester City

    Im Alter von 19 Jahren verließ der Brasilianer seine Heimat, um bei Manchester City anzuheuern. Viele Experten räumten dem Youngster zu Beginn nur wenige Chancen ein, sich im Starensemble von Pep Guardiola durchzusetzen. Gabriel strafte seine Kritiker allerdings Lügen und erkämpfte sich immer wieder ausreichend Spielzeit bei den Skyblues. In zwei Jahren kommt er auf 78 Pflichtspieleinsätze, 32 Tore sowie zwölf Vorlagen.
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    PIERRE-EMERICK AUBAMEYANG | Wechselte 2018 von Borussia Dortmund zu FC Arsenal | Ablösesumme: 63,75 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: FC Arsenal

    Dem Wechsel Aubameyangs ging ein monatelang andauerndes Theater voraus. Der Gabuner sorgte neben dem Platz beinahe täglich für Furore, wurde zwischenzeitlich sogar aus dem Kader gestrichen. Am Ende verständigten sich alle Parteien auf einen Wechsel. Der extrovertierte Angreifer sollte seinen neuen Arbeitgeber in der Folge nicht enttäuschen, ist bei den Gunners der Torgarant. Gemeinsam mit Tottenham-Star Harry Kane führt Aubameyang mit 14 Toren aktuell die Torjägerliste der Premier League an.  
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    VIRGIL VAN DIJK | Wechselte 2018 von Southampton zu FC Liverpool | Ablösesumme: 78,8 Millionen Euro | Derzeitiger Klub: FC Liverpool

    Was wurden Jürgen Klopp und der FC Liverpool belächelt, als sie zu Beginn des vergangenen Jahres van Dijk für eine Mega-Ablöse von fast 80 Millionen Euro aus Southampton an die Anfield Road lotsten. Mittlerweile sind die zahlreichen Kritiker verstummt, schlug der Niederländer doch mit sofortiger Wirkung bei den Reds ein. Der Innenverteidiger hat erheblichen Anteil daran, dass Liverpool die mit Abstand beste Defensive der Liga stellt und die Tabelle derzeit anführt.