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"Der kostet jetzt fünf Millionen, der soll ganz gut sein": Nächste Attacke von Max Kruse

Sein ehemaliger Trainer Niko Kovac ist nicht das einzige Ziel von Max Kruse. Im Podcast Flatterball hat der ehemalige Bundesliga-Stürmer nun deutliche Kritik an der Transferpolitik des kriselnden Zweitligisten Hertha BSC geübt.

  • WAS WURDE GESAGT?

    "Da muss einiges im Argen liegen", sagte der in Berlin lebende Kruse über Herthas aktuelle Situation in seinem Podcast, den er gemeinsam mit Ex-Bundesliga-Profi Martin Harnik betreibt. Kruses Urteil: "Ich finde, Hertha kauft einfach kreuz und quer ein."

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    WAS KRITISIERT KRUSE?

    Der 36-Jährige hat offenbar das Gefühl, dass beim Hauptstadtklub nicht systematisch genug vorgegangen wird. "Die holen sich von überall Spieler, ohne sich damit auseinanderzusetzen, wer passt zu wem? Wer könnte gut miteinander harmonieren? Ich finde, die gehen gar nicht mit einer Profil-Suche da ran", sagte er.

    Stattdessen werde nach der Devise verfahren: "Der kostet jetzt fünf Millionen, der soll ganz gut sein, den nehmen wir."

  • Hertha BSC v Hamburger SV - Second BundesligaGetty Images Sport

    WAS IST DER HINTERGRUND?

    Hertha BSC leistete sich nach dem Einstieg von Investor Lars Windhorst noch zu Bundesliga-Zeiten einige kostspielige Verpflichtungen im zweistelligen Millionen-Bereich wie Krzysztof Piatek, Santiago Ascacibar oder Lucas Tousart. Seit der Klub in finanzielle Schwierigkeiten geraten und in die 2. Bundesliga abgestiegen ist, wurden die Transferausgaben aber deutlich heruntergefahren.

    Teuerster Sommertransfer von Hertha-Sportchef Benjamin Weber war Michaël Cuisance (kam für 300.000 Euro vom FC Venedig), die meisten Spieler wechselten ablösefrei nach Berlin. Im Jahr davor beliefen sich die Transferausgaben auf insgesamt rund 3,15 Millionen Euro.

  • 1. FC Köln v Hannover 96 - Second BundesligaGetty Images Sport

    WIE GEHT ES WEITER?

    Hertha BSC spielt eine enttäuschende Zweitliga-Saison und trennte sich zuletzt vom erst im Sommer verpflichteten Trainer Christian Fiél. Dessen Nachfolge auf der Trainerbank des Tabellen-14. trat Stefan Leitl an. Er feiert am Freitagabend gegen Fiéls Ex-Klub 1. FC Nürnberg sein Debüt.

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