ALVARO ARBELOA REAL MADRID IMAGO / Alterphotos

"Das ist inakzeptabel": Real Madrids Trainer Alvaro Arbeloa knöpft sich einen Star vor

Nach dem nächsten bösen Patzer im Meisterrennen hat Alvaro Arbeloa bei aller Enttäuschung weiter Hoffnung auf den Titel verbreitet. "Hier gibt niemand auf. Das ist Real Madrid", betonte der Trainer der Königlichen, die durch das 0:1 (0:1) am Montagabend im Derby gegen den FC Getafe in Spanien nun vier Punkte hinter dem Erzrivalen FC Barcelona liegen. Allerdings regte er sich über den späten Platzverweis von Franco Mastantuono mächtig auf.

  • Real Madrid CF v Getafe CF - LaLiga EA SportsGetty Images Sport

    Erstmals seit 2020 wieder zwei Real-Pleiten am Stück

    "Vier Punkte Rückstand können wir aufholen, und dafür werden wir kämpfen", so Arbeloa. Real kassierte erstmals seit 2020 in LaLiga wieder zwei Niederlagen in Folge, am vorherigen Spieltag hatte der Tabellenzweite bei CA Osasuna verloren (1:2).

    Real hätte "natürlich besser spielen können", meinte Arbeloa, "aber ich denke, meine Spieler haben alles versucht und wir hatten mehr klare Torchancen als sie." Im Fußball reiche es allerdings nicht aus, den Sieg zu verdienen, "und Getafe hat ein großartiges Spiel gemacht."

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    Real-Trainer Arbeloa: "Die Sache darf nicht passieren"

    Madrid war ohne den verletzten Superstar Kylian Mbappe angetreten, Martín Satriano (39.) schockte die Gastgeber mit einer traumhaften Volleyabnahme aus 17 Metern. In der Nachspielzeit sah Reals Franco Mastantuono (90.+5) die Rote Karte, dann musste auch Getafe-Profi Liso (90.+7) mit Gelb-Rot vom Platz.

    Über den Platzverweis für Mastantuono regte sich Real-Trainer Alvaro Arbeloa während der Pressekonferenz richtig auf. "Das ist inakzeptabel. Die Sache mit Mastantuono darf nicht passieren", sagte er. Der Argentinier hatte in Richtung des Schiedsrichters von einer "verdammten Schande" gesprochen, wie es der Unparteiische hinterher im Spielbericht vermerkte. 

Häufig gestellte Fragen

Real Madrid wurde am 6. März 1902 gegründet. Der Verein trug zunächst den Namen Madrid Football Club. Den Zusatz "Real" erhielt der Verein erst 1920 durch König Alfons XIII.

Real Madrid hat keinen einzelnen Eigentümer, sondern gehört als eingetragener Verein seinen Mitgliedern, den sogenannten "Socios". Aktueller Präsident ist Florentino Perez.

Das Stadion von Real Madrid heißt offiziell nur noch "Bernabeu". Der frühere Name "Estadio Santiago Bernabeu" wird zwar weiterhin verwendet, ist jedoch nicht mehr die offizielle Bezeichnung.

In das "Bernabeu" passen rund 85.000 Zuschauer (je nach Veranstaltung). Bei einem Heimspiel von Real Madrid liegt die zugelassene Kapazität meist bei etwa 83.000 bis 84.000 Plätzen.

Real Madrid hat insgesamt 103 Titel gewonnen. Der Klub triumphierte neunmal in der Champions League sowie sechsmal im Europapokal der Landesmeister. Hinzu kommen 36 spanische Meisterschaften und 20 Siege im spanischen Pokal. Außerdem gewann Real Madrid 13-mal den spanischen Superpokal und sechsmal den UEFA Super Cup. Auf internationaler Ebene stehen zudem zwei UEFA-Cup-Siege, fünf FIFA-Klub-Weltmeistertitel, ein Titel im FIFA-Interkontinental-Pokal sowie drei Weltpokalsiege zu Buche. Abgerundet wird die Titelsammlung durch zwei Erfolge in der Copa Eva Duarte.

Real Madrid ist mit 36 spanischen Meisterschaften alleiniger Rekordhalter und damit der erfolgreichste Klub in La Liga.

Der Spieler mit den meisten Spielen für Real Madrid ist Raul Gonzalez. Er absolvierte 741 Pflichtspiele für die Königlichen.

Der beste Torschütze in der Geschichte von Real Madrid ist Cristiano Ronaldo. Er erzielte 450 Tore in 438 Pflichtspielen für die Königlichen.

Für Real Madrid haben im Laufe der Geschichte zahlreiche der größten Stars des Weltfußballs gespielt. Zu den bekanntesten zählen Cristiano Ronaldo, Zinedine Zidane, David Beckham, Ronaldo Nazario, Alfredo Di Stefano, Raul, Karim Benzema, Luka Modric, Sergio Ramos, Iker Casillas, Luis Figo, Gareth Bale, Toni Kroos, Roberto Carlos, Xabi Alonso, Michael Laudrup, Ferenc Puskas und Clarence Seedorf.

Real Madrid wurde im Laufe seiner Geschichte von zahlreichen berühmten und prägenden Trainern betreut. Zu den bekanntesten zählen Carlo Ancelotti, Zinedine Zidane, Vicente del Bosque, Jose Mourinho und Fabio Capello. 

"Los Blancos" ist der Spitzname von Real Madrid. In Deutschland nennt man sie auch "Die Königlichen".

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