"Das ist ihnen zum Verhängnis geworden": Interessante These zum Transfer von Harry Kane

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    Thomas Hitzlsperger hat sich zum Aus von Thomas Tuchel beim FC Bayern München geäußert. In diesem Zusammenhang stellte der frühere deutsche Nationalspieler eine interessante These zum Transfer von Harry Kane auf.
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  • Harry Kane Bayern Munich 2023-24Getty Images

    WAS WURDE GESAGT?

    "Die negative Entwicklung hat aus meiner Sicht viel früher begonnen. Der Trainerwechsel von Julian Nagelsmann zu Thomas Tuchel hat dem Image des FC Bayern geschadet, genauso wie danach der Rauswurf von Hasan Salihamidzic und Oliver Kahn", sagte Hitzlsperger gegenüberran.

    Diesen Imageschaden hätten die Bayern-Bosse durch den Transfer von Kane, der im August 2023 von Tottenham Hotspur nach München wechselte, reparieren wollen, erklärte der 41-Jährige.

    "Sie haben alles auf diesen einen Spieler gesetzt, medial begleiten lassen wie keinen Transfer zuvor und dabei vergessen, dass sie auch einen defensiven Mittelfeldspieler und einen Außenverteidiger brauchen. Das ist ihnen ein bisschen zum Verhängnis geworden", so Hitzlsperger.

    Zwar hätte auch Tuchel, der die Bayern nach der laufenden Saison verlassen muss, seinen Anteil, sagte Hitzlsperger: "Aber ich meine, dass diese Beziehung sehr früh belastet war. Und es wäre zu einfach, alles auf den Trainer abzuwälzen."

  • EIN BLICK AUF DIE FAKTEN:

    Die Münchner spielen bislang eine enttäuschende Saison. In der Bundesliga hinkt der deutsche Rekordmeister zehn Punkte hinter Spitzenreiter Bayer Leverkusen hinterher, im DFB-Pokal scheiterte der FCB bereits in der zweiten Runde am Drittligisten 1. FC Saarbrücken.

    Die Spielzeit scheint deshalb nur noch über einen großen Erfolg in der Champions League zu retten zu sein. In der Königsklasse steht Bayern im Viertelfinale.

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