Es habe keinen Bruch mit dem Trainer gegeben. "Wenn es einen Bruch gegeben hätte, hätte ich nie auf seine Anrufe reagiert", sagte Mbappé in einem Interview mit der französischen Zeitung Le Parisien: "Ich komme an, als wäre ich nie weg gewesen."
Er habe "den Kontakt zum Trainer nie abgebrochen, meine Beziehung zu ihm hat sich nicht geändert", sagte Mbappé, der zugab, dass es "Meinungsverschiedenheiten" mit Deschamps gegeben habe - konkreter wurde er nicht. Aber: "Wir haben gemeinsam Erfolge gefeiert und unsere Beziehung kann nicht wegen zwei, drei Meinungsverschiedenheiten, die zudem überhaupt nicht schwerwiegend sind, in der Mülltonne landen." Bezüglich der Nicht-Nominierung habe er immer gewusst, "wie es lief. Es gab keinen Moment, in dem wir uns nicht einig waren".
Mbappé wehrte sich zudem gegen den Vorwurf, er wolle nur die großen Spiele mit dem Nationalteam bestreiten. "Manchmal muss man es einfach laufen lassen. Das ist so lächerlich", sagte der 26-Jährige: "Jeder weiß, was das blaue Trikot für mich bedeutet. Ich bin froh, dass ich zurück bin, ich habe immer noch die gleiche Energie und den gleichen Wunsch, der französischen Mannschaft zum Triumph zu verhelfen."