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Brisanter Verdacht um Uli Hoeneß und Max Eberl! Lothar Matthäus wittert Unstimmigkeiten beim FC Bayern München

Lothar Matthäus wittert beim FC Bayern München Unstimmigkeiten zwischen Sportvorstand Max Eberl und Klub-Patron Uli Hoeneß.

  • WAS WURDE GESAGT?

    "In Uli brodelt etwas, das merkt man", sagte der Rekordnationalspieler der Bild. "Auch weil er sich Sorgen um die Finanzen macht. Das Festgeldkonto wird immer weniger, damit ist er nicht zufrieden. Das wäre ich auch nicht, wenn ich als Vater Geld verdient hätte und meine Kinder verprassen es."

    Matthäus mutmaßt: "Ich glaube, Max Eberl und Uli Hoeneß sprechen nicht alles ab. Es sieht so aus, als würde die Chemie nicht ganz stimmen, als sei es nicht so harmonisch in der Führung, wie man es sich in einem Unternehmen, dass der FC Bayern ja ist, wünscht. Ich glaube, dass einiges nicht so im Reinen ist, wie es die sportliche Situation vermuten ließe. Es sind Unstimmigkeiten da, diese sind über die vergangenen Monate auch immer wieder nach außen gedrungen.“

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  • WAS IST DER HINTERGRUND?

    Der Aufsichtsrat um Hoeneß soll der sportlichen Führung einen Sparzwang auferlegt haben. Dennoch schlossen Eberl & Co. kostspielige neue Verträge mit Joshua Kimmich, Alphonso Davies und Jamal Musiala ab. Die bereits 35-jährige Klub-Ikone Thomas Müller bekommt dem Vernehmen nach aber ab Sommer keinen neuen Vertrag. Aktuell verdient er rund 17 Millionen Euro pro Jahr. Laut Bild fühlt sich Müller wegen der angeblich undurchsichtigen Kommunikation in dieser Causa vor den Kopf gestoßen.

    "Thomas ist vielleicht sauer, weil ein Gespräch zu wenig stattgefunden hat", sagte Matthäus. "Bayern darf es auf keinen Fall verpassen, die Beziehung mit Thomas so zu pflegen, dass er später bereit ist, einen wichtigen Posten im Verein zu übernehmen."

    Und weiter: "Der Verein sollte fair mit Thomas umgehen. Aber Thomas sollte einen Punkt hinter seine Bayern-Zeit als Spieler machen. Er sollte ohne Groll zurückgucken, auch wenn er gerne eine andere Kommunikation gehabt hätte. Ich rate Thomas, zwei Jahre in die USA zu gehen, den Horizont zu erweitern. Das tut ihm gut in seiner Entwicklung und kann ihn in die Position bringen, danach einen Posten beim FC Bayern zu übernehmen.“

  • WUSSTEST DU?

    Die aktuellen Verantwortungsträger äußerten wiederholt den Wunsch, Müller nach dem Ende seiner aktiven Karriere in den Klub einzubinden.

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