Bosse FC Bayern München offenbar noch uneinig: Vertragsverlängerung von FCB-Star plötzlich auf der Kippe?
Mit guten Leistungen hat sich Serge Gnabry für eine Vertragsverlängerung beim FC Bayern München empfohlen. Ein Teil der Klubbosse bremst aber wohl noch.
In der Führungsetage des FC Bayern München herrscht bezüglich einer zeitnahen Vertragsverlängerung von Serge Gnabry offenbar Uneinigkeit.
Wie aus einem Bericht des kicker hervorgeht, würde ein Teil der Münchner Verantwortlichen mit einer Offerte an den 30-Jährigen gerne noch etwas warten und stattdessen die Entwicklung im weiteren Saisonverlauf verfolgen.
Verlängert Gnabry seinen Vertrag bei Bayern bis 2028?
Gleichzeitig aber habe die sportliche Führung um Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund, welche eine zeitnahe Vertragsverlängerung befürworten soll, bei Ausgaben bis zur 50 Millionen Euro relativ uneingeschränkten Handlungsspielraum.
Dementsprechend könnte Gnabry, der beim deutschen Rekordmeister derzeit etwa 18 Millionen Euro pro Jahr verdienen soll, schon bald ein neues, leistungsbezogenes Arbeitspapier vorgelegt werden. Der kicker spekuliert über eine Verlängerung um zwei Jahre bis Ende Juni 2028.
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Gnabry galt noch vor der Saison als Verkaufskandidat bei Bayern
Gnabry besitzt in München noch einen bis zum 30. Juni 2026 gültigen Vertrag. Kommt es bis dahin zu keiner Einigung, könnte der deutsche Nationalspieler den Klub ablösefrei verlassen. In der Vergangenheit hatte der 30-Jährige jedoch betont, gerne an der Säbener Straße bleiben zu wollen.
Noch vor der Saison galt Gnabry als potenzieller Verkaufskandidat, erspielte er sich mit guten Leistung in Abwesenheit des verletzten Jamal Musiala allerdings einen Stammplatz in der Bayern-Offensive und bekam fortan von Trainer Vincent Kompany das Vertrauen geschenkt.
Wettbewerbsübergreifend steht der 30-Jährige bei 21 Partien, in denen er fünf Tore selbst erzielte und acht weitere Treffer vorbereitete.
FC Bayern München, Spielplan: Die nächsten Spiele des FCB
Mittwoch, 14. Januar: 1. FC Köln - FC Bayern (Bundesliga)
Samstag, 17. Januar: RB Leipzig - FC Bayern (Bundesliga)
Mittwoch, 21. Januar: FC Bayern - Union Saint-Gilloise (Champions League)
Samstag, 24 Januar: FC Bayern - FC Augsburg (Bundesliga)
Häufig gestellte Fragen
Der FC Bayern München wurde am 27. Februar 1900 im Schwabinger Café Gisela gegründet. Gründungsmitglieder waren elf junge Männer, angeführt vom späteren ersten Präsidenten Franz John. Die Gründung bedeutete die Abspaltung vom MTV München.
An der FC Bayern München AG, die sich insbesondere um die Fußballabteilung kümmert, hält der eigetragene Verein (eV) des FC Bayern München, also die rund 400.000 Mitglieder, mit 75 Prozent den Hauptanteil. Die restlichen 25 Prozent halten die Adidas AG, die Allianz SE und die Audi AG zu gleichen Anteilen (je 8,33 Prozent).
Das Stadion des FC Bayern München befindet sich im Norden der bayerischen Landeshauptstadt (Schwabing-Freimann) und trägt den Namen Allianz Arena.
Das Stadion des FC Bayern München, die Allianz Arena, bietet bei nationalen Spielen 75.024 Plätze, bei internationalen Ansetzungen 70.000.
Der FC Bayern München hat in seiner langen Historie eine Vielzahl von nationalen und internationalen Titeln gewonnen. Darunter zählen:
6-mal deutscher Ligapokalsieger (07/08, 04/05, 00/01, 99/00, 98/99, 97/98)
1-mal süddeutscher Pokalsieger (56/57)
Der FC Bayern München hat 33-mal die deutsche Meisterschaft gewonnen.
Aktuell hält Thomas Müller den Rekord für die meisten Einsätze für den FC Bayern München. Müller absolvierte bislang 746 Pflichtspiele für den FCB.
Die meisten Tore für den FC Bayern München hat Gerd Müller geschossen. Die mittlerweile verdorbene Vereinslegende traf 570-mal im Dress des deutschen Rekordmeisters. Dafür brauchte er 613 Spiele.
Für den FC Bayern München spielten eine Vielzahl an legendären Fußballern. Folgende Spieler trugen allesamt das Trikot des FCB:
Oliver Kahn, Sepp Maier, Manuel Neuer, Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Klaus Augenthaler, Philipp Lahm, David Alaba, Bixente Lizarazu, Lúcio, Georg "Katsche" Schwarzenbeck, Stefan Effenberg, Michael Ballack, Bastian Schweinsteiger, Lothar Matthäus, Franz "Bulle" Roth, Joshua Kimmich, Xabi Alonso, Franck Ribéry, Arjen Robben, Jamal Musiala, Mehmet Scholl, Uli Hoeneß, Gerd Müller, Karl-Heinz Rummenigge, Giovane Élber, Robert Lewandowski, Thomas Müller und Claudio Pizarro.
Beim FC Bayern München standen in der Geschichte viele berühmte und erfolgreiche Trainer an der Seitenlinie. Dazu gehören:
Zlatko "Tschik" Cajkovski, Udo Lattek, Dettmar Cramer, Jupp Heynckes, Erich Ribbeck, Franz Beckenbauer, Giovanni Trapattoni, Otto Rehhagel, Ottmar Hitzfeld, Felix Magath, Jürgen Klinsmann, Louis van Gaal, Pep Guardiola, Carlo Ancelotti, Hansi Flick und Thomas Tuchel.
Der Spitzname des FC Bayern München nimmt Bezug auf die Vereinsfarben. So werden die Spieler des deutschen Rekordmeisters meist nur "die Roten" genannt.
Darüber hinaus ist auch der Begriff "FC Hollywood" gebräuchlich, welchen der ehemalige Trainer Giovanni Trapattoni prägte. Der Spitzname bezieht sich auf eine turbulente Zeit des Vereins während der 90er-Jahre, als es zwischen einigen hochrangigen Spielern und Funktionären des Klubs zu Auseinandersetzungen kam - ähnlich wie in einer täglichen Seifenoper.