Bei vorzeitiger Trennung von Thomas Tuchel: Übernimmt ein FCB-Urgestein als Interimstrainer beim FC Bayern München?

Lothar Matthäus hat bei einer vorzeitigen Entlassung von Thomas Tuchel Urgestein Hermann Gerland als mögliche Interimslösung für das Traineramt beim FC Bayern München ins Spiel gebracht.

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    WAS WURDE GESAGT?

    "Der kennt die Mannschaft, der kennt fast alle Spieler persönlich und ist einer, der weiß, wie Bayern München tickt", sagte Matthäus am Sonntagabend in der Talkrunde beiSky90. Der 69-Jährige sei "ein Menschenfänger", der "nicht nur bei den Spielern, sondern auch im Umfeld einen ganz großen Namen" hat.

    All das wären Qualitäten, die der deutsche Rekordmeister aktuell dringend benötige. "Er ist jemand, der die Mannschaft zusammenbringt, der die Mannschaft motiviert, der den Spielern das Selbstvertrauen gibt, das du brauchst, um Leistungen abzurufen", so Matthäus weiter.

    Schließlich würden die Münchner über "super Einzelspieler" verfügen, die aktuell als Gesamtkonstrukt nicht funktionieren. "Und dann performen sie so, wie sie performen?", fragte Matthäus in die Runde.

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    WAS IST DER HINTERGRUND?

    Ursprünglich hatten sich Tuchel und der FC Bayern auf eine Vertragsauflösung Sommer geeinigt, aufgrund der zuletzt schwachen Ergebnisse soll mittlerweile auch eine vorzeitige Trennung im Raum stehen. Die FCB-Bosse wären demnach "hin- und hergerissen" bei der Entscheidung.

  • Antonio Di Salvo Hermann GerlandGetty Images

    EIN BLICK AUF DIE ZAHLEN

    Gerland stand mit Unterbrechungen zwischen 1990 und 2021 in verschiedenen Funktionen bei den Bayern unter Vertrag. Seit 2021 ist er als Co-Trainer des deutschen U21-Nationaltrainers Antonio Di Salvo aktiv.

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