FC Bayern MünchenGetty Images

Bayern-Stars in der Pflicht: Max Eberl will Ausfälle nicht als Ausrede für Niederlage gegen Augsburg gelten lassen

Nach der Partie erklärte Eberl, dass man den Ausfall von etlichen (Stamm)-Spielern nicht als Ausrede für den über weite Strecken äußerst uninspirierten Auftritt des deutschen Rekordmeisters gegen die Fuggerstädter gelten lassen werde.

  • Eberl: "Haben eine sehr gute Mannschaft auf dem Platz gehabt"

    "Wenn ich das als Erstes gesagt hätte, hätte es wie eine Entschuldigung ausgesehen", meinte der Sportvorstand der Münchner, der klarstellte, dass der derzeit volle Kalender für eine herausfordernde Situation sorge, der FCB damit aber umgehen müsse.

    "Es ist so, dass wir im Januar eine sehr intensive Zeit haben. Wir haben sehr viele Spiele und Spieler, die nicht zur Verfügung stehen, weil sie krank oder verletzt sind. Nichts Großes, aber immer wieder Kleinigkeiten. Trotzdem haben wir heute eine sehr gute Mannschaft auf dem Platz gehabt und es nicht geschafft, auf 100 Prozent zu kommen", so Eberl.

    Folglich habe man die Partie gegen Augsburg absolut verdient verloren. "Jetzt müssen wir nach vorne schauen. So, wie wir es in der Vergangenheit immer getan haben und das müssen wir am Mittwoch und Samstag auch wieder machen. Wir müssen der Mannschaft nicht sagen, dass sie ans Limit gehen muss. Das weiß sie. Aber das hat sie heute nicht geschafft."

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  • Bayern gegen Augsburg auch ohne kranken Gnabry

    Mit Dayot Upamecano, Serge Gnabry, Sacha Boey (alle krank), Raphael Guerreiro, Konrad Laimer (beide Wadenprobleme) und Josip Stanisic hatten den Bayern gegen Augsburg sechs Spieler nicht zur Verfügung gestanden.

    Das 1:2 gegen den FCA war Münchens erste Niederlage im laufenden Bundesliga-Wettbewerb. Darüber hinaus war es in dieser Saison lediglich dem FC Arsenal in der Champions League gelungen, dem FCB eine Pleite zuzufügen.

    Auswirkungen auf die Tabelle hat das Ergebnis jedoch kaum. Noch immer führt die Mannschaft von Vincent Kompany souverän, auch wenn der BVB mit einem Sieg gegen Union Berlin am Samstagabend den Rückstand auf acht Punkte verkürzen kann.

  • FC Bayern München, Spielplan: Die nächsten Spiele des FCB

    • Mittwoch, 28. Januar: PSV Eindhoven - FC Bayern (Champions League)
    • Samstag, 31. Januar: Hamburger SV - FC Bayern (Bundesliga)
    • Sonntag, 8. Februar: FC Bayern - TSG Hoffenheim (Bundesliga)

Häufig gestellte Fragen

Der FC Bayern München wurde am 27. Februar 1900 im Schwabinger Café Gisela gegründet. Gründungsmitglieder waren elf junge Männer, angeführt vom späteren ersten Präsidenten Franz John. Die Gründung bedeutete die Abspaltung vom MTV München.

An der FC Bayern München AG, die sich insbesondere um die Fußballabteilung kümmert, hält der eigetragene Verein (eV) des FC Bayern München, also die rund 400.000 Mitglieder, mit 75 Prozent den Hauptanteil. Die restlichen 25 Prozent halten die Adidas AG, die Allianz SE und die Audi AG zu gleichen Anteilen (je 8,33 Prozent).

Das Stadion des FC Bayern München befindet sich im Norden der bayerischen Landeshauptstadt (Schwabing-Freimann) und trägt den Namen Allianz Arena.

Das Stadion des FC Bayern München, die Allianz Arena, bietet bei nationalen Spielen 75.024 Plätze, bei internationalen Ansetzungen 70.000.

Der FC Bayern München hat in seiner langen Historie eine Vielzahl von nationalen und internationalen Titeln gewonnen. Darunter zählen:

  • 33-mal deutscher Meister (22/23, 21/22, 20/21, 19/20, 18/19, 17/18, 16/17, 15/16, 14/15, 13/14, 12/13, 09/10, 07/08, 05/06, 04/05, 02/03, 00/01, 99/00, 98/99, 96/97, 93/94, 89/90, 88/89, 86/87, 85/86, 84/85, 80/81, 79/80, 73/74, 72/73, 71/72, 68/69, 31/32)
  • 20-mal DFB-Pokal Sieger (19/20, 18/19, 15/16, 13/14, 12/13 , 09/10, 07/08, 05/06, 04/05, 02/03, 99/00, 97/98, 85/86, 83/84, 81/82, 70/71, 68/69, 66/67, 65/66, 56/57)
  • 3-mal Champions League Sieger (19/20, 12/13, 00/01)
  • 3-mal Europapokal der Landesmeister Sieger (75/76, 74/75, 73/74)
  • 2-mal FIFA Klub-WM Sieger (20/21, 13/14)
  • 2-mal Weltpokal Sieger (2001 , 1976)
  • 2-mal UEFA Supercup Sieger (20/21, 13/14)
  • 1-mal UEFA Cup Sieger (95/96)
  • 1-mal Europapokal der Pokalsieger Sieger (66/67)
  • 10-mal deutscher Superpokalsieger (22/23, 21/22, 20/21, 18/19, 17/18, 16/17, 12/13, 10/11, 90/91, 87/88)
  • 6-mal deutscher Ligapokalsieger (07/08, 04/05, 00/01, 99/00, 98/99, 97/98)
  • 1-mal süddeutscher Pokalsieger (56/57)

Der FC Bayern München hat 33-mal die deutsche Meisterschaft gewonnen.

Aktuell hält Thomas Müller den Rekord für die meisten Einsätze für den FC Bayern München. Müller absolvierte bislang 746 Pflichtspiele für den FCB.

Die meisten Tore für den FC Bayern München hat Gerd Müller geschossen. Die mittlerweile verdorbene Vereinslegende traf 570-mal im Dress des deutschen Rekordmeisters. Dafür brauchte er 613 Spiele.

Für den FC Bayern München spielten eine Vielzahl an legendären Fußballern. Folgende Spieler trugen allesamt das Trikot des FCB:

Oliver Kahn, Sepp Maier, Manuel Neuer, Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Klaus Augenthaler, Philipp Lahm, David Alaba, Bixente Lizarazu, Lúcio, Georg "Katsche" Schwarzenbeck, Stefan Effenberg, Michael Ballack, Bastian Schweinsteiger, Lothar Matthäus, Franz "Bulle" Roth, Joshua Kimmich, Xabi Alonso, Franck Ribéry, Arjen Robben, Jamal Musiala, Mehmet Scholl, Uli Hoeneß, Gerd Müller, Karl-Heinz Rummenigge, Giovane Élber, Robert Lewandowski, Thomas Müller und Claudio Pizarro.

Beim FC Bayern München standen in der Geschichte viele berühmte und erfolgreiche Trainer an der Seitenlinie. Dazu gehören:

Zlatko "Tschik" Cajkovski, Udo Lattek, Dettmar Cramer, Jupp Heynckes, Erich Ribbeck, Franz Beckenbauer, Giovanni Trapattoni, Otto Rehhagel, Ottmar Hitzfeld, Felix Magath, Jürgen Klinsmann, Louis van Gaal, Pep Guardiola, Carlo Ancelotti, Hansi Flick und Thomas Tuchel.

Der Spitzname des FC Bayern München nimmt Bezug auf die Vereinsfarben. So werden die Spieler des deutschen Rekordmeisters meist nur "die Roten" genannt.

Darüber hinaus ist auch der Begriff "FC Hollywood" gebräuchlich, welchen der ehemalige Trainer Giovanni Trapattoni prägte. Der Spitzname bezieht sich auf eine turbulente Zeit des Vereins während der 90er-Jahre, als es zwischen einigen hochrangigen Spielern und Funktionären des Klubs zu Auseinandersetzungen kam - ähnlich wie in einer täglichen Seifenoper.

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