Ausschwitz Arbeit macht freiGetty Images

Statt Stadionverboten: Chelsea will Fan-Chaoten nach Auschwitz schicken

Rassismus und Antisemitismus unter Fans sind auch in der Premier League ein großes Problem. Der FC Chelsea will daher offenbar neue Wege in der Bestrafung von Fan-Chaoten gehen und statt Stadionverboten eine Reise nach Auschwitz vorschlagen

Laut der Sun hat niemand geringerer als Chelsea-Besitzer Roman Abramovich, der selbst Jude ist, diese Initiative vorgeschlagen, um das Problem besser in den Griff zu bekommen und zugleich einen Lerneffekt zu erzielen.

"Wenn man die Leute nur mit Stadionverboten belegt, werden sie ihr Verhalten nie ändern. Diese Maßnahme gibt ihnen die Chance, zu realisieren, was sie getan haben und wie sie sich besser benehmen können", erklärte der Chelsea-Vorsitzende Bruce Buck.

Chelsea-Vorsitzender Buck: "Stadionverbote wirken nicht!"

Bisher habe man solche Leute lediglich für drei Jahre gesperrt, nun wolle man laut Bruck aber sagen: "Du hast was Falsches getan. Du hast die Wahl. Wir können Dich verbannen oder Du kannst einige Zeit mit unserem Sozialarbeiter verbringen um zu verstehen, was Du falsch gemacht hast."

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Bereits im Juni war eine Gruppe von rund 150 Chelsea-Mitarbeitern und Fans in das ehemalige Konzentrationslager aus der NS-Zeit gereist. Ein Modell, das auch bei anderen Klubs aus der Premier League angewandt werden könnte.

"Stadionverbote wirken nicht. Wir haben fünf Jahre dafür gebraucht, um das zu verstehen. Jetzt sind wir mit dem neuen Unterfangen schon einige Schritte weiter", erklärte Buck und will diese Reise mit straffälligen Anhängern wiederholen.

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