Nach Schubser gegen Schiedsrichterassistenten: Ausschuss sperrt Arda Turan für 16 Partien

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Kürzlich brannten Arda Turan von Basaksehir die Sicherungen durch. Nun muss der türkische Nationalspieler die Konsequenzen tragen und lange zuschauen.

Der türkische Disziplinarausschuss hat Arda Turan von Süper-Lig-Klub Medipol Basaksehir nach dessen Schubser gegen den Schiedsrichterassistenten am vergangenen Wochenende zu einer Sperre von 16 Spielen verurteilt.

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Der türkische Verband TFF verhängte zehn Spiele für den Angriff, dazu drei für Beschimpfung und drei für die Bedrohung des Schiedsrichter-Assistenten. Laut Medienberichten bedeutet das Urteil im türkischen Fußball eine Rekordstrafe.

Arda soll auch von Basaksehir bestraft werden, der Klub aber Protest einlegen

Basaksehir will den Profi ebenfalls sanktionieren, aber gegen das Urteil Protest einlegen. "Das können wir nicht akzeptieren. Arda Turan hätte für sechs bis acht Spiele gesperrt werden sollen", sagte Geschäftsführer Göksel Gümüsdag dem TV-Sender A Spor.

Damit wird der türkische Nationalspieler, der derzeit vom FC Barcelona ausgeliehen ist, dem Erstligisten in fast der Hälfte Spiele in der kommenden Saison 2018/19 der Süper Lig nicht zur Verfügung stehen.

Turan hatte bei der Partie seines Klubs gegen Sivasspor (1:1) nach einem vermeintlichen Foul beim Ausgleichstreffer der Gäste den Schiedsrichterassistenten angegangen und diesen weggeschubst. Dafür sah der 31-Jährige die Rote Karte und wurde nun im Nachhinein gesperrt.

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