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Ilkay Gündogan gesteht: "War bei meiner Einwechslung nervös"

Ilkay Gündogan hat im Anschluss an die Nations-League-Partie gegen Frankreich in der Münchner Allianz Arena gestanden, dass er nervös war, bevor er von Bundestrainer Joachim Löw auf den Rasen geschickt wurde. Beim letzten Testspiel vor der WM war der 27-Jährige in Leverkusen von den deutschen Fans ausgepfiffen worden. Hintergrund war das viel diskutierte Foto mit dem umstrittenen türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.

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"Ich war nervös, als ich mich auf der Bank fertiggemacht habe", erklärte der Mittelfeldmann von Manchester City und ergänzte: "Angst brauche ich ja nicht zu haben, aber ein bisschen Nervosität war da, weil ich nicht wusste, wie der Großteil der Reaktionen ausfallen würde."

Ilkay Gündogan: "Habe mich gefreut, dass es Applaus gab"

In München fiel der Empfang mehrheitlich positiv aus. Die wenigen Pfiffe wurden vom Applaus des Publikums übertönt, als Gündogan in der 66. Minute für Leon Goretzka in die Partie kam. "Ich habe mich sehr gefreut, dass es so viel Applaus gab, deshalb habe ich auch zurück applaudiert", sagte er und schob abschließend nach: "Ab da konnte ich mich voll und ganz aufs Spiel konzentrieren."

Anders als Mesut Özil, der sich ebenfalls mit Erdogan ablichten ließ, hatte der ehemalige Dortmunder schon vor der Weltmeisterschaft Stellung bezogen. Gündogan erklärte damals: "Wir haben durch unsere türkischen Wurzeln noch einen sehr starken Bezug zur Türkei. Das heißt aber nicht, dass wir jemals behauptet hätten, Herr Steinmeier sei nicht unser Bundespräsident oder Frau Merkel nicht unsere Bundeskanzlerin. Es war nie das Thema, ein politisches Statement zu setzen."

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